StartseiteAktuellesNachrichtenStudie: Mobilität von Forschern wirkt sich auf die Zitierhäufigkeit aus

Studie: Mobilität von Forschern wirkt sich auf die Zitierhäufigkeit aus

Berichterstattung weltweit

Die Studie, die am 04. Oktober in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, hat 14 Millionen wissenschaftliche Aufsätze zwischen 2008 und 2015 untersucht. Rund 4 Prozent der Autoren erfüllten das Kriterium „mobil“, das heißt, dass diese Verbindungen zu Hochschulen in mehr als zwei Ländern im genannten Zeitraum unterhielten.

Innerhalb der Studie wurden diese 4 Prozent in einem zweiten Schritt noch einmal unterschieden zwischen "Reisenden" ("traveler", 73 Prozent) und "Migranten" ("migrants", 27 Prozent). "Reisende" werden als solche definiert, deren hauptsächlicher Arbeitsstandort ihre Universität ist und welche von dort aus Verbindungen zu ausländischen Universitäten aufbauen. "Migranten" haben nach der Definition der Autoren ihre "Heimat-Universität" in Richtung einer ausländischen Einrichtung verlassen. Die Gruppe der "Migranten" wird der Studie zufolge am häufigsten zitiert, doch auch die große Gruppe der "mobilen" insgesamt wird häufiger zitiert als die Gruppe derer, die nicht mobil sind.

Bei genauerer Betrachtung ist die Differenz zwischen der Zitationshäufigkeit von mobilen und nicht-mobilen Forschern regional stark unterschiedlich: So liegt der Unterschied der beiden Gruppen in Nordamerika bei nur 11 Prozent, während die Zitationshäufigkeit in Osteuropa bei mobilen Forschern um 173 Prozent gesteigert wird.

Die Studie hat sich auf die internationale Mobilität, also von Land zu Land, beschränkt. Der Einfluss von Mobilität innerhalb eines Landes wurde nicht untersucht.

Zum Nachlesen:

Quelle: Science Redaktion: Länder / Organisationen: Global Themen: Bildung und Hochschulen Fachkräfte Strategie und Rahmenbedingungen

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