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Studie zum Erfolg von Konsortialanträgen in Horizont 2020 veröffentlicht

Berichterstattung weltweit

Gemeinsam mit der Universität Utrecht (NL) hat die Österreichische Forschungsfördergesellschaft GmbH eine Studie zum Erfolg von Konsortialanträgen bei den Förderlinien der Societal Challenges im vergangenen Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 durchgeführt. Sie soll dazu beitragen die Netzwerkstrukturen im Rahmenprogramm im Hinblick auf Finanzierungsmuster zu verstehen.

In der Untersuchung mit dem Titel “Proposal success in Horizon 2020: A study of the influence of consortium characteristics” wurde danach gefragt, ob bestimmte Konsortien erfolgreicher bei der Einwerbung europäischer Forschungsmittel waren und welche konsortialspezifischen Erfolgsfaktoren sich dafür benennen lassen.

Als bedeutsame Faktoren für erfolgreiche Konsortien stellten sich heraus: Projektkoordinierende mit Erfahrungen, eine hohe Beteiligung von Spitzenuniversitäten sowie eine gleichfalls hohe Beteiligung westeuropäischer Partner. Damit kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Exzellenzkriterien von Horizont 2020 wesentlich bedeutsamer für den Erfolg eines Antrags waren als beispielsweise Aspekte wie die Beteiligung von Partnern aus jüngeren EU-Beitrittsländern. Auch scheinen Konsortien mit einem hohen Anteil universitärer Partner tendenziell schlechter abzuschneiden.

Die Basis für die Untersuchung bildeten Daten aus eCORDA (external COmmon Research DAtawarehouse) der Europäischen Kommission. Die Ergebnisse der Studie wurden im MIT Press Journal „Quantitative Science Studies“ veröffentlicht und sind frei zugänglich.

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Quelle: Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen Redaktion: von Anna März, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: Förderung sonstiges / Querschnittsaktivitäten Strategie und Rahmenbedingungen

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