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Uni Bremen lädt zu bedeutender Europäischer Sommerschule für Medien und Kommunikation ein

Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung organisiert mit internationalen Partnern die European Media and Communication Doctoral Summer School / Anmeldungen bis 15. März möglich

Medien und Kommunikation haben weltweit einen zunehmenden Stellenwert. Eine gute Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist deshalb notwendig. Einen wichtigen Beitrag hierfür leistet die Universität Bremen: Wissenschaftler des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) organisieren von 2013 bis 2015 die dreijährige international bedeutende European Media and Communication Doctoral Summer School in Bremen. Dabei kooperiert die Universität mit der größten kommunikationswissenschaftlichen Fachvereinigung Europas – der European Communication Research and Education Association (ECREA).

Vom 11. bis 24. August 2013 diskutieren Nachwuchswissenschaftlicher aus über 17 Ländern Europas am ZeMKI über das Thema „Dynamics of Mediatization: Medienpraxis und alltägliches Handeln“. Die 44 Doktorandinnen und Doktoranden werden darüber hinaus ihre Promotionsprojekte vorstellen und sich untereinander vernetzen. Erwartet werden außerdem 25 renommierte Kommunikations- und Medienforscher aus ganz Europa, die den Promovenden wertvolles Feedback geben. Die Folgethemen der dreijährigen Sommerschule sind „Mediatisierung: Journalismus, Repräsentation und Öffentlichkeit“ (2014) sowie „Mediatisierung: Politik, Zivilgesellschaft und Partizipation“ (2015).

Das mediatisierte Europa verstehen

Im Mittelpunkt der Summer School steht die zunehmende Mediatisierung der europäischen Gesellschaften und Kulturen. Denn ganz gleich, ob wir das Privatleben, Entscheidungsprozesse in Politik, Wirtschaft und Religion oder anderen Feldern des Alltags betrachten: Diese sind in ihrer gegenwärtigen Form durch unterschiedliche Formen der Medienkommunikation geprägt. Um dies und damit zusammenhängende soziokulturelle Wandlungsprozesse zu erfassen, hat sich in den letzten Jahren „Mediatisierung“ als eines der neuen Kernkonzepte der Medien- und Kommunikationsforschung etabliert. In diesem Feld wurden zentrale Beiträge von europäischen Forschern geleistet – unter anderem. aus Deutschland. Vor diesem Hintergrund möchte das ZeMKI der Universität Bremen mit der Summer School „Dynamics of Mediatization“ ein  europaweites Netzwerk für Doktoranden in den Medien- und Kommunikationswissenschaften rund um das Thema der kulturellen, sozialen und technologischen Herausforderungen mediatisierter Kommunikation fördern und stärken.

Das ZeMKI kooperiert bei der Organisation der Summer School mit 21 Partneruniversitäten, der European Communication Research and Education Association (ECREA), der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) und dem Forschungsverbund „Kommunikative Figurationen“.

Gefördert wird die zweiwöchige Veranstaltung im Jahr 2013 im Rahmen des Sommerakademie-Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD); maßgeblich finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA).

Anmeldungen ab jetzt möglich

Für die Teilnahme bewerben können sich Studierende aus allen europäischen Staaten mit Promotionsprojekten, die sich mit medien- und kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen befassen. Auch Studierende von deutschen Hochschulen können sich bewerben. Die Ergebnisse der Summer School werden in Form eines Sammelbandes veröffentlicht, der kostenlos in digitaler Form online zur Verfügung gestellt wird. Anmeldeschluss ist der 15. März 2013.

Kontakt:

Universität Bremen
Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI)
Dr. Leif Kramp, Forschungskoordinator
E-Mail: kramp(at)uni-bremen.de
Tel.: +49 421 218-67652

Prof. Dr. Andreas Hepp
E-Mail: andreas.hepp(at)uni-bremen.de
Tel.: +49 421 218-67620

Weitere Informationen:
http://www.zemki.uni-bremen.de/de/european-summer-school.html

Quelle: IDW Nachrichten / Universität Bremen Redaktion: von DLR PT Länder / Organisationen: Global Themen: Geistes- und Sozialwiss. Bildung und Hochschulen

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