StartseiteAktuellesNachrichtenUniversitäten Jena und Delft bauen binationales Programm für Photonik-Ausbildung auf

Universitäten Jena und Delft bauen binationales Programm für Photonik-Ausbildung auf

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Abbe School of Photonics der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und die niederländische Technische Universität Delft richten ein gemeinsames Ausbildungsprogramm für exzellente Nachwuchsforscherinnen und -forscher ein.

Vertreter der Forschungseinrichtungen haben am 6. September 2018 an der TU Delft ein Memorandum unterzeichnet, das die vor einem Jahr vereinbarte Kooperation konkretisiert. Zu den Mitunterzeichnern gehören auch das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF), die niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaften (TNO) sowie zwei Industriepartner: die Carl Zeiss AG sowie die niederländische ASML BV.

In Vorbereitung ist aktuell zum einen ein kooperativer Masterstudiengang für Photonik im Bereich moderner Bildgebungsverfahren und Quantentechnologien, der die Curricula beider Universitäten in diesem Fach komplementär verzahnt. Zum Wintersemester 2019/20 sollen die ersten Studierenden ihr Studium aufnehmen. Jeweils ein Jahr studieren sie in Jena und in Delft. Zum anderen etablieren die beiden Universitäten ein binationales Graduiertenkolleg, das die Promovierenden ebenfalls an jeweils beide Forschungsstandorte führt.

Inhaltlich wollen beide Universitäten eng mit den Industriepartnern zusammenarbeiten, die ihrerseits ihre Expertise in die Curricula einbringen. Künftig soll das Programm auch weiteren Wirtschaftspartnern aus den Niederlanden und Deutschland offenstehen.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Niederlande Themen: Bildung und Hochschulen Physik. u. chem. Techn.

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