StartseiteAktuellesNachrichtenUS-Regierung plant Zusammenlegungen und Umstrukturierungen einzelner Ressorts und Zuständigkeiten

US-Regierung plant Zusammenlegungen und Umstrukturierungen einzelner Ressorts und Zuständigkeiten

Berichterstattung weltweit

Das DFG-Nordamerika Team berichtet in seinem Nachrichtenüberblick vom 29. Juni 2018 über die Pläne der Trump-Administration, durch Zusammenlegungen und Umstrukturierungen einzelner Ressorts bzw. Zuständigkeiten die US-Bundesregierung effizienter und effektiver zu machen.

Ein Beitrag des American Institute of Physics (AIP) befasst sich mit den Plänen der Trump-Administration, durch Zusammenlegungen und Umstrukturierungen einzelner Ressorts bzw. Zuständigkeiten die US-Bundesregierung effizienter und effektiver zu machen. In dem dazu veröffentlichten „Blueprint” wird auch die geplante Zusammenlegung des Bildungsministeriums mit dem Arbeitsministerium angeregt, zu der die Washington Post die Einschätzung abgab, dass Einsparungen in der Regel mit Einschnitten in Ausgabenprogrammen einhergingen und derzeit Einschnitte in Ausgabenprogramme politisch keine Mehrheiten finden würden. Ein Mitarbeiter des konservativen American Enterprise Institute wurde zu diesem Dilemma mit den Worten zitiert: „Major savings require major cuts to programs, and the administration hasn’t had any success on that count. It’s actually signed off on a dramatic expansion of federal spending.

Der AIP-Beitrag skizziert dennoch, was eine Umsetzung der Pläne für verschiedene Forschungs- und Fördereinrichtungen bedeuten würde. Für das Department of Energy (DOE) sei danach die Konsolidierung diverser Programme für anwendungsorientierte Forschung in ein neues „Office of Energy Innovation” vorgesehen, das dann auch das Portfolio der Advanced Research Projects Agency–Energy (ARPA-E) übernehmen solle.

Die National Science Foundation (NSF) solle alle kleineren, durch die Bundesregierung finanzierten Graduate Research Fellowship Programs übernehmen und – bereits für das kommende Haushaltsjahr beantragte – zusätzliche 60 Mio. USD für die Finanzierung zweier „Convergence Accelerators” bekommen, die zum Transfer der in der NSF-Programmschiene „10 Big Ideas” erhofften Durchbrüche in den beiden Bereichen „Harnessing the Data Revolution” und „Future of Work at the Human-Technology Frontier” eingerichtet werden sollen.

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA) solle die Forschungsaktivitäten in den von ihr finanzierten zehn Zentren mit dem Ziel umstrukturieren, dass sie künftig als Federally Funded Research and Development Center (FFRDC) mit entsprechender privatwirtschaftlicher und akademischer Beteiligung organisiert seien. Dazu heißt es: While NASA currently supports 10 centers across the U.S., only the Jet Propulsion Laboratory, operated by Caltech, is an FFRDC; NASA directly manages the other nine.” Es heißt aber weiterhin auch, dass dieser Verbesserungsvorschlag bereits seit der Administration von George W. Bush vorliege.

Die Pläne sähen schließlich hinsichtlich der National Institutes of Health (NIH) vor, dass drei weitere Zuständigkeiten aus dem für die NIH zuständigen Department of Health and Human Services den NIH zugeschlagen und dass dazu entsprechend neue Institute in den Bereichen „Healthcare Research and Quality”, „Occupational Safety and Health” und „Disability, Independent Living, and Rehabilitation Research” gegründet würden.

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Quelle: DFG Nordamerika; Nachrichtenüberblick vom 29. Juni 2018 Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: USA Themen: Strategie und Rahmenbedingungen Förderung

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