StartseiteAktuellesNachrichtenWissenschaftler aus Weißrussland wollen schneller Bakterien in Nahrungsmitteln nachweisen

Wissenschaftler aus Weißrussland wollen schneller Bakterien in Nahrungsmitteln nachweisen

Die Spezialisten des Republikanischen wissenschaftlich-praktischen Zentrums für Hygiene entwickeln molekular-genetische Verfahren, die den Nachweis von schädlichen Mikroorganismen in Nahrungsmitteln beschleunigen. Diese Verfahren sind bei der Prüfung leichtverderblicher Produkte und um die Ursache von Lebensmittelvergiftungen herauszufinden unersetzlich.

Die nach neuen Verfahren gewonnenen Daten werden derzeit durch die traditionelle mikrobiologische Analyse geprüft. Dabei sondern die Spezialisten die Bakterien aus dem Nahrungsmittel aus, säen sie in den Nährboden und bewerten die gegründeten Kolonien nach Farbe und Form, nach der Fähigkeit der Entfernung von Nährstoffen und nach anderen Merkmalen.

Solche Forschung ist wichtig, da die Krankheiten der Nahrungsherkunft immer weiter in der Welt verbreitet sind. Es ist mit den Entwicklungen in der Landwirtschaft und in der Produktion von Lebensmitteln verbunden. So weichen Landwirte vom traditionellen Ackerbau ab und verwenden neue Technologien auch in der Viehzucht. In der Nahrungsindustrie finden die weichen Methoden der Bearbeitung immer breitere Anwendung: Pasteurisation, heiße Abfüllung, chemische Konservierung und ähnliches. Die Produzenten verwenden verschiedene Nahrungsergänzungen - Füllungen, Dichtungsmittel, Emulgiermittel. Unter dem Druck der Umwelt verändern sich die Bakterien, sie scheiden Toxine aus und werden immun gegen Antibiotika und Desinfektionsmitteln.

Die langjährigen Beobachtungen in verschiedenen Ländern zeugen davon, dass ungefähr die Hälfte von in den Lebensmitteln entdeckten Mikroorganismen ihre typischen Merkmale verloren haben. Deshalb entwickeln die Wissenschaftler weltweit neue Methoden der mikrobiologischen Analyse.

Quelle: Belta Redaktion: von , DLR Projektträger, Europäische und internationale Länder / Organisationen: Weißrussland Themen: Umwelt u. Nachhaltigkeit Lebenswissenschaften

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