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Wissenschaftliche Zusammenarbeit beim gesundheitlichen Verbraucherschutz in Afrika und Europa

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Bundesinstitut für Risikobewertung, Freie Universität Berlin und Friedrich-Löffler-Institut unterstützen internationalen Workshop in Kenia zum gesundheitlichen Schutz von Mensch und Tier

Unter der Beteiligung deutscher Forschungseinrichtungen und Behörden findet derzeit (27. Februar bis 1. März 2018) in Kenia ein Workshop zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes von Mensch und Tier statt. Der Workshop wird vom International Livestock Research Institute (ILRI) in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ausgerichtet. Aus Deutschland nehmen zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), der Freien Universität (FU) Berlin und des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) teil.

In Zeiten globaler Warenketten ist der enge wissenschaftliche Austausch zwischen Afrika und Europa für uns alle von großer Bedeutung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Wir freuen uns, dass wir einen Weg für künftige Kooperationen zwischen Institutionen beider Länder und verschiedener Kontinente ebnen und Strategien zum Umgang mit lebensmittelbedingten Krankheiten sowie antimikrobiellen Resistenzen diskutieren und weiterentwickeln können.“

Ziel des Workshops ist es, die Forschungskooperationen zwischen ILRI und den deutschen Einrichtungen zu verstärken, sich über Forschungsaktivitäten und -ergebnisse auszutauschen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Das BfR beteiligt sich an Arbeitsgruppen zur institutionellen Kooperation, zu lebensmittelbedingten Zoonosen, die über Parasiten übertragen werden, und zu mikrobiellen Resistenzen. Vorangegangen war ein Treffen der Direktoren von ILRI mit den Partnerorganisationen in Deutschland im Jahr 2017, in dem mögliche Kooperationsbereiche identifiziert wurden.

ILRI ist ein Institut mit Sitz in Kenia, dessen Ziel es ist, durch Erforschung besserer und nachhaltiger Methoden im Umgang mit Nutztieren die Lebensmittelsicherheit in Afrika zu verstärken und die Armut zu minimieren. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören die Bekämpfung von Krankheiten bei Nutztieren, die Steigerung ihrer Produktivität und die Erhaltung der genetischen Vielfalt von Nutztierrassen. ILRI ist Mitglied der Beratungsgruppe für Internationale Agrarforschung (CGIAR), in der weltweit Organisationen aus Regierungen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen sind.

Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung via IDW Nachrichten Redaktion: von Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Kenia Themen: Lebenswissenschaften

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