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BSH eröffnet Kompetenzzentrum für Kältegeräte im chinesischen Nanjing und erhält hohe Auszeichnung vom türkischen Ministerpräsidenten

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH feiert in China gleich zwei bedeutende Investitionen in die Zukunft: Im chinesischen Nanjing eröffnet der Konzern ein Kompetenzzentrum für Kältegeräte, am BSH-Standort in Chuzou wurde der Grundstein für eine neue Kältegerätefabrik gelegt. Gemeinsam mit den Entwicklungszentren im baden-württembergischen Giengen und in Cerkezköy (Türkei) soll Nanjing künftig das kreative Entwicklungsgespann für Kältegeräte innerhalb des BSH-Konzerns bilden.

Kompetenzzentrum in Nanjing

Die große Bedeutung des chinesischen Marktes und anhaltend gute Verkaufszahlen in China – Ende 2010 lag der BSH-Marktanteil bei Kühlschränken in China bei 13,7 Prozent – sind naheliegende Gründe für den Hausgerätehersteller, das neue Kompetenzzentrum für Kältegeräte in Nanjing einzurichten. Außerdem können chinesische Ingenieure künftig vor Ort Geräte entwickeln, die optimal an die besonderen Anforderungen des chinesischen Marktes und der dortigen Kunden angepasst sind.

In den kommenden drei Jahren wird die BSH rund 6,6 Millionen Euro in das neue Entwicklungszentrum in China investieren. Bis 2015 werden am Standort rund 130 Entwickler arbeiten. Drei neue Kühlgeräteplattformen werden in Nanjing für den chinesischen und andere Märkte entwickelt. Das Kühlgeräte-Entwicklungszentrum in Nanjing liegt im 2004 eröffneten BSH Appliance Park. Auf 371.179 Quadratmeter arbeiten dort mehr als 2.000 Mitarbeiter.

Premiumgeräte aus Chuzhou

In einer feierlichen Zeremonie wurde außerdem in Chuzhou vor rund 200 Gästen der Grundstein für eine neue Kältegeräte-Fabrik gelegt. Das Werk mit einer Fläche von mehr als einer Million Quadratmetern soll 2013 die Produktion aufnehmen und ist für eine künftige Kapazität von über 5 Millionen Kühlgeräten pro Jahr ausgelegt. Gefertigt werden sollen vor allem Premiumgeräte wie Bottom-Freezer, Side-by-side-Kühlschränke und 3-Türen-Kühl-Gefrierkombinationen mit VitaFresh-Technik. Bis 2015 werden dort bis zu 1.600 Mitarbeiter beschäftigt sein. Damit wird die neue Fabrik zum größten Produktionsstandort der BSH in China. Die Investitionen liegen bei rund 90 Millionen Euro.

Investition weiterer 300 Millionen Euro für Forschung & Entwicklung in der Türkei

Im Rahmen der R&D Certificate Ceremony verleiht die türkische Regierung die Auszeichnung jedes Jahr an Unternehmen, die ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Türkei vorbildlich nach den strengen türkischen Gesetzesvorgaben aufbauen und betreiben. Die BSH war 2008 das erste Unternehmen überhaupt, dessen Forschungs- und Entwicklungszentrum diese Zertifizierung erhielt. Vor 16 Jahren wurde die BSH-Tochtergesellschaft in der Türkei durch die Übernahme der Anteilsmehrheit des Hausgeräteherstellers Profilo ins Leben gerufen. Seither wurde dieses Engagement konsequent weitergeführt. Von 1995 bis heute hat die BSH rund 700 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Aktivitäten in der Türkei investiert und ist damit der größte ausländische Investor innerhalb der türkischen Hausgeräteindustrie.

Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist die BSH heute der zweitgrößte Hersteller von Hausgeräten in der Türkei. Innerhalb des gesamten BSH-Verbundes ist Cerkezköy der größte Fertigungsstandort. Vier Millionen große Hausgeräte – Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte und Herde – wurden dort 2010 produziert, rund 60 Prozent davon für den Export. In Cerkezköy beschäftigt die BSH rund 3 400 Mitarbeiter, weitere 900 in der Zentrale in Istanbul und in den Verkaufs- und Kundendienstniederlassungen Ankara, Izmir, Adana und Samsun.

Quelle: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Redaktion: Länder / Organisationen: Türkei China Themen: Infrastruktur Förderung Innovation Engineering und Produktion

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