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China veröffentlicht Zahlen zu FuE-Ausgaben 2018

Berichterstattung weltweit

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber Vorjahreszeitraum um knapp 12 Prozent gestiegen.

Ende August hat das Staatliche Amt für Statistik der Volksrepublik China das statistische Jahresheft zu den FuE-Ausgaben des Jahres 2018 veröffentlicht. Danach beliefen sich die Gesamtausgaben Chinas für Forschung und Entwicklung (nicht nach Kaufkraftparität bereinigt) auf umgerechnet etwa 250 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 11,8 Prozent im Vergleich zu 2017; die FuE-Ausgaben machten damit knapp 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

Davon wurden rund 13,8 Mrd. Euro für Grundlagenforschung aufgewendet, ein Anstieg von 11,8 Prozent. Doppelt so viel (27,8 Mrd. Euro, +11,1 %) wurde in die angewandte Forschung investiert. Der mit Abstand größte Anteil entffiel mit rund 208 Mrd. Euro (+10,9 %) auf die experimentelle Entwicklung.

Mehr als drei Viertel der Mittel (193 Mrd. Euro) wurden in Unternehmen, inklusive staatseigener Unternehmen, aufgewendet. Staatlich geführte Forschungseinrichtungen wendeten 34 Mrd. Euro auf, Hochschulen und Universitäten ca. 18,4 Mrd. Euro. In allen drei Sektoren stiegen die Ausgaben um mehr als 10 Prozent.

Unter den Regionen wiesen die Provinzen Guangdong, Juangsu, Shandong und Zhejiang sowie die Städte Peking und Shanghai mit je über 12 Mrd. Euro die höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf.

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Quelle: National Bureau of Statistics Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: China Themen: Förderung Grundlagenforschung sonstiges / Querschnittsaktivitäten Strategie und Rahmenbedingungen

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