StartseiteFörderungProjekteEMIDA ERA-Net: LA-MRSA - Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Linien in der Primärproduktion: ubiquitärer Keim, Kontaminant oder Rekontaminant zwischen Tier und Mensch

EMIDA ERA-Net: LA-MRSA - Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Linien in der Primärproduktion: ubiquitärer Keim, Kontaminant oder Rekontaminant zwischen Tier und Mensch

Laufzeit: 01.10.11 - 30.09.13 Förderkennzeichen: 0315868A

Ziel des Projektes ist es, zum besseren Verständnis der Epidemiologie von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) bei Nutztieren und zur Bewertung möglicher Kontrolloptionen beizutragen, indem verbesserte Nachweis-, Typisierungs- und Monitoringmethoden entwickelt und die Kolonisierungsdynamik von MRSA bei Schweinen untersucht wird. In vier Arbeitspaketen (WP) sollen das Vorkommen (WP1), die Methodenharmonisierung und genotypische Charakterisierung der Eigenschaften (WP2), die Kolonisierungsdynamik (WP3) sowie neue Möglichkeiten der Diagnostik (WP4) des Erregers erarbeitet werden. Das BfR ist in alle Arbeitspakete eingebunden und stellt in WP1 den WP-Leiter, in WP4 die stellvertretende WP-Leiterin. Projektpartner sind die Mitgliedsstaaten, in denen im Rahmen einer EU-Studie die größte Variabilität der beteiligten MRSA-Stämme und die höchste Nachweisrate von LA-MRSA in der Schweineproduktion festgestellt wurde, so dass Daten und Isolate auf internationaler Ebene ausgewertet werden können. Die vorgeschlagenen Untersuchungen werden das Verständnis auch der internationalen Verbreitung von MRSA in der landwirtschaftlichen Primärproduktion verbessern und so dazu beitragen, die Primärproduktion als mögliche Eintragsquelle von MRSA in die Lebensmittelkette besser bewerten zu können. Durch die dabei gewonnenen Erkenntnisse über die Heterogenität und Charakteristika der in den verschiedenen Mitgliedsstaaten vorkommenden MRSA-Typen (CC398 und Non-CC 398) stellt das Vorhaben eine sinnvolle Ergänzung zu anderen nationalen Forschungsprojekten zum Thema MRSA dar.. Zudem können die im Rahmen des Vorhabens zu entwickelnden innovativen Methoden zum Nachweis und zur Charakterisierung des Erregers, aber auch die Vereinheitlichung bereits existierender Untersuchungsprotokolle die zukünftige Diagnostik der MRSA in der Lebensmittelkette entscheidend verbessern und die Durchführung valider Vergleichsstudien ermöglichen.

Redaktion: von DLR PT Länder / Organisationen: Belgien Spanien Italien Themen: Lebenswissenschaften

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