StartseiteFörderungProjekteKonzeption eines transdisziplinären ukrainischen Exzellenzkerns zu modernen Analysemethoden für die molekulare Medizin (MAMM) an der Nationalen Wassyl-Stefanyk-Universität der Vorkarpaten in Ivano-Frankivsk

Konzeption eines transdisziplinären ukrainischen Exzellenzkerns zu modernen Analysemethoden für die molekulare Medizin (MAMM) an der Nationalen Wassyl-Stefanyk-Universität der Vorkarpaten in Ivano-Frankivsk

Laufzeit: 01.01.2022 - 30.11.2022 Förderkennzeichen: 01DK21023
Koordinator: Westfälische Wilhelms-Universität Münster - Universitätsklinikum Münster - Medizinische Klinik A

Trotz zeitgleicher ernsthafter politischer Herausforderungen will die Ukraine mit Nachdruck auf ihrem proeuropäischen Kurs in eine bessere Zukunft voranschreiten. Es ist allerdings extrem schwierig, alleine in die internationale Lymphom-Spitzenforschung aufzusteigen. Viele Fortschritte in diesem Feld basieren auf Messungen von genetischen oder transkriptionellen Eigenschaften der Krebszellen, die zu sehr komplexen und großen Datensätzen führen ("big data"). Deren erfolgreiche Analyse erfordert eine signifikante transdisziplinäre Integration u.a. der Bereiche Physik, Bioinformatik und Onkologie. Es ist die Konzeption eines Exzellenzkerns zu modernen Analysemethoden für die molekulare Medizin (MAMM) an der Nationalen Wassyl-Stefanyk-Universität der Vorkarpaten in Ivano-Frankivsk geplant. Auf deutscher Seite wird dieses Projekt durch ein Team aus der Medizin am Universitätsklinikum Münster (UKM) und der theoretischen Physik an der Philipps-Universität in Marburg unterstützt, das bereits auf 10 Jahre erfolgreiche interdisziplinäre Lymphomforschung mit Veröffentlichungen in internationalen Topzeitschriften zurückblickt. Auf ukrainischer Seite ist die volle Unterstützung des Universitätsrektorats, das kürzlich einen Studiengang in Medizinphysik etabliert hat und ein Umfeld von in analytischem Denken gut ausgebildeten jungen Physikern bietet, vorhanden. MAMM wird sich auf die erfolgreiche Teilnahme an internationalen Lymphom-Studien konzentrieren und Methodenforschung dafür betreiben. Als zusätzliche Wertschöpfung wird die Gründung eines Unternehmens geprüft, das zusätzliche Stellen im Gesundheitsforschungssektor schaffen könnte. Da die Menge gemessener Forschungsdaten am UKM stets zunimmt und deren qualitativ hochwertige Auswertung sehr aufwendig ist, ist das Ziel, eine permanente strategische Partnerschaft in der Lymphom-Spitzenforschung zu etablieren.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Ukraine Themen: Förderung Lebenswissenschaften

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