StartseiteFörderungProjekteNachweis und Charakterisierung von zoonotischen Krankheitserregern in Populationen der Wanderratte (Rattus norvegicus) in Teheran, Iran.

Nachweis und Charakterisierung von zoonotischen Krankheitserregern in Populationen der Wanderratte (Rattus norvegicus) in Teheran, Iran.

Laufzeit: 01.08.2020 - 31.07.2022 Förderkennzeichen: 01DK20090
Koordinator: Friedrich-Loeffler-Institut Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Das Ziel des Vorhabens ist die Etablierung einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit mit dem Partner im Iran. Teheran ist eine wachsende Metropole mit zahlreichen urbanen Zentren und großen Problemen durch Ratteninfestationen. Die Wanderratte ist in bestimmten Teilen Teherans in großer Abundanz anzutreffen. Im Zentrum von Teheran wird eine umfassende Rattenbekämpfung durchgeführt, die jedoch bisher kaum Erfolge vorweisen kann. Im Iran kommen sehr viele Nagetier-assoziierte Erkrankungen, wie z.B. Hantavirus-Erkrankung, Pest, Tularämie, Bartonellose, Leishmaniose und Babesiose, vor, die zum Teil durch Ektoparasiten auf den Menschen übertragen werden. Über das Vorkommen dieser Zoonoseerreger insgesamt und insbesondere deren Auftreten in Wanderrattenpopulationen liegen für den Iran nur wenige Informationen vor. Umfassende und längerfristige Studien zu dieser Erregergruppe fehlen. Deshalb sollen im Rahmen des beantragten Pilotprojektes die diagnostischen Fähigkeiten des iranischen Partners beim Nachweis von Ratten-assoziierten Krankheitserrergern verbessert, ein Netzwerk für das Monitoring von Ratten und das Vorkommen von Ratten-assoziierten Krankheitserregern etabliert und die Erkenntnisse in Vorsorgemaßnahmen für die Gesundheit der Bevölkerung überführt werden. Der Mehrwert dieser internationalen Kooperation liegt deshalb in einem wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der "Preparedness" beider Partner für das Auftreten zoonotischer Erkrankungen.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Iran Themen: Förderung Lebenswissenschaften

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