StartseiteFörderungProjekteVerbundprojekt: Entwicklung neuer dynamischer Scheimpflug-Bildgebung und biomechanischer Analyseverfahren zur in vivo Quantifizierung von cornealen biomechanischen Eigenschaften, Teilvorhaben: Technische Universität Dresden (SIBAC)

Verbundprojekt: Entwicklung neuer dynamischer Scheimpflug-Bildgebung und biomechanischer Analyseverfahren zur in vivo Quantifizierung von cornealen biomechanischen Eigenschaften, Teilvorhaben: Technische Universität Dresden (SIBAC)

Laufzeit: 01.12.2015 - 31.12.2018 Förderkennzeichen: 01DQ15016A
Koordinator: Technische Universität Dresden - Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus - Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde

Das von der Firma OCULUS und dem indischen Partner neu entwickelte Messgerät mit entsprechender Auswertesoftware wird experimentell getestet. Dazu wird ein Erprobungsarbeitsplatz in der Augenklink aufgebaut. An enukleierten Schweineaugen sollen die Testungen erfolgen unter kontrolliert eingestellten intraokularen Druckbedingungen. Durch gezielte Veränderung der biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut mit Vernetzungsmethoden (Erhöhung der Festigkeit) bzw. Proteasen (Verringerung der Festigkeit) wird die Messempfindlichkeit des Prototyps untersucht. Eine Korrelation zwischen den aus dem neuen Messverfahren erhaltenen biomechanischen Werten und den biomechanischen Werten aus klassischen Spannungs-Dehnungsmessungen wird abgeleitet. Einflussfaktoren wie die Hornhautdicke, die Sklerafestigkeit, die axiale Länge des Auges und Glaskörperveränderungen werden untersucht durch gezielte Veränderung dieser Faktoren am enukleierten Schweineauge. Eine klinische Testung erfolgt an Probanden unterschiedlichen Alters, um Normalwerte für die biomechanischen Parameter der Hornhaut zu erhalten. Weitere Studien an Keratokonus-Patienten (weichere Hornhaut), nach Vernetzungsbehandlung (Zunahme der Festigkeit der Hornhaut) und bei Glaukompatienten schließen sich an. 1. Aufbau Messplatz: das neu entwickelte Meßgerät wird an einem Erprobungsarbeitsplatz in der Augenklinik aufgebaut 2. Testung Messplatz: das neu entwickelte Meßgerät mit entsprechender Auswertungssoftware wird an edukleiertenSchweineaugen unter kontrolliert eingestellten intrakularen Druckbedingungen getestet 3. experimentelle Untersuchungen: durch Veränderung der biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut wird die Messempfindlichkeit des Prototyps untersucht und verglichen mit Werten aus klassischen Messungen 4. Klinische Untersuchungen an Probanden, um Normalwerte für die biomechanischen Parameter der Hornhaut zu erhalten.

Verbund: SIBAC Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Indien Themen: Förderung Lebenswissenschaften

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