StartseiteFörderungProjekteVerbundprojekt: Verletzlichkeit von Transportinfrastrukturen, sowie Warnung und Evakuierung im Falle von großräumigen Hochwasserereignissen im Inland (FloodEvac) - Teilvorhaben: Bewertung kritischer Transportinfrastrukturen

Verbundprojekt: Verletzlichkeit von Transportinfrastrukturen, sowie Warnung und Evakuierung im Falle von großräumigen Hochwasserereignissen im Inland (FloodEvac) - Teilvorhaben: Bewertung kritischer Transportinfrastrukturen

Laufzeit: 01.01.2015 - 31.12.2018 Förderkennzeichen: 13N13194
Koordinator: Universität der Bundeswehr München - Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften - Institut für Mechanik und Statik - Lehrstuhl für Baustatik

Ziel ist, die Vulnerabilität der Transportinfrastruktur zu verändern und Warn- und Evakuierungssysteme aufzubauen. Ein System-Demonstrator hergeleitet und entworfen, der Soft- und Hardware-Elemente enthält und auf verschiedenen Plattformen nutzbar ist. Im hier beantragten Teilprojekt "Bewertung kritischer Transportinfrastrukturen" werden Methoden erarbeitet, die es ermöglichen, die Befahrbarkeit von Transportwegen unter Risikobetrachtungen einzuschätzen, z. B. die Bestimmung der Resttragfähigkeit von Brücken. Diese Methoden benötigen als Eingabedaten Monitoring- und Erkundungsdaten, die in anderen Teilvorhaben gewonnen werden. Die Ergebnisse von TransInfra führen zu einer Software, die Teil des Demonstrators wird und z. B. auch für virtuelle Übungen eingesetzt werden kann. Wesentlicher Teil ist dabei eine Visualisierung der Ergebnisse mit Darstellung von Risikostufen und Handlungsempfehlungen. Im Projektverlauf wird sich zeigen, ob der Demonstrator auch für den Katastrophenfall selbst geeignet ist. Durch Anwendung von Praxiserfahrungen und Ingenieursoftware (Simulationsprogramme, Bewertungstools) werden bauliche Schutzmaßnahmen erarbeitet, bewertet und im Demonstrator abgebildet. Die Ergebnisse der Arbeitspakete sind wichtige Bausteine des Gesamtbauwerkes (Demonstrator). Sie können grundsätzlich allein als Module in beliebige Systeme zur Bewertung baulicher Verkehrsinfrastruktureingesetzt werden. Die Methoden und Verfahren sind so aufbereitet, dass sie nicht an einen regionalen Untersuchungsraum gebunden sind. Sie sind grundsätzlich international einsetzbar. Die Verbindung der Ergebnisse der APs und ihre Implementierung und Visualisierung im Demonstrator ist ein Forschungsgebiet, das bisher weder in der Literatur noch in der Praxis hinreichend beachtet worden ist. Weiterhin ist die Frage, wie man unsichere Daten, deren Verteilungen unbekannt sind, in solchen Planungen berücksichtigen kann, von entscheidender Bedeutung im Hinblick auf die praktische Anwendbarkeit.

Verbund: Verletzlichkeit von Transportinfrastrukturen, sowie Warnung und Evakuierung im Falle von großräumigen Hochwasserereignissen im Inland (FloodEvac) Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Indien Themen: Förderung Sicherheitsforschung

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