StartseiteFörderungProjekteVorbereitung des Antrags "Vorbereitung der europäischen Demokratie auf eine nicht-/religiöse Zukunft" für Horizont Europa

Vorbereitung des Antrags "Vorbereitung der europäischen Demokratie auf eine nicht-/religiöse Zukunft" für Horizont Europa

Laufzeit: 01.06.2023 - 29.02.2024 Förderkennzeichen: 01DT23030
Koordinator: Technische Universität Dortmund - Fakultät für Humanwissenschaften und Theologie - Institut für Katholische Theologie

Ziel des Vorhabens ist die Erstellung eines Antrags für den Call HORIZON-CL2-2024-DEMOCRACY-01-04 "The interrelation between social, cultural and political identities, as well as the sense of belonging, and democracies." Das Projekt trägt den Arbeitstitel "Preparing European Democracy for a Non-/Religious Future" (Vorbereitung der europäischen Demokratie auf eine nicht-/religiöse Zukunft) und wird sich auf eine Zielgruppe konzentrieren, die besonders wichtig für die Zukunft der europäischen Demokratie ist: Jugendliche und junge Erwachsene. Das Projekt zielt erstens darauf ab, eine umfassende Analyse des Zugehörigkeitsgefühls religiöser und nicht-religiöser junger Menschen, ihrer multiplen Identitäten (in Bezug auf Geschlecht, Ethnie, Sprache, Raum, Biografie und Diskriminierungserfahrungen) und deren Zusammenhang mit ihrem Verständnis von Demokratie vorzulegen und zweitens auf der Grundlage dieser Analyse Strategien und Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die das Gefühl der Zugehörigkeit zu lokalen, nationalen sowie europäischen demokratischen Institutionen und Prozessen bei religiösen und nicht-religiösen jungen Menschen fördern. Derzeit sind sechs Universitäten aus fünf europäischen Ländern am Konsortium beteiligt. In den kommenden Monaten wird das Konsortium um außeruniversitäre Partner erweitert, um die Dissemination der Projektergebnisse zu gewährleisten. Eine besondere Rolle spielt hierbei das JRC Competence Centre on Participatory and Deliberative Democracy, das im Call explizit erwähnt wird. Die Erarbeitung der einzelnen Arbeitspakete für den Horizont Europa Antrag erfolgt dezentral und auf der Basis der Kompetenzen der Konsortialpartner. Regelmäßige digitale Arbeitstreffen sowie eine Plattform zum kollaborativen Arbeiten gewährleisten, dass die einzelnen Arbeitspakete der übergeordneten Zielsetzung dienen und aufeinander abgestimmt sind. Die Projektkoordination sorgt dafür, dass aus den einzelnen Beiträgen ein in sich stimmiger Antragstext formuliert wird.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Finnland Niederlande Rumänien Schweden Themen: Förderung Innovation

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