StartseiteLänderAfrikaSüdafrikaVerbundprojekt: Kompetenzaufbau in Afrika für die Entwicklung von Clustern

Verbundprojekt: Kompetenzaufbau in Afrika für die Entwicklung von Clustern

Laufzeit: 01.10.2020 - 30.09.2022 Förderkennzeichen: 01DG20010
Koordinator: Universität Bremen - Fachbereich 7 CRIE; Centre for Regional and Innovation Economics

Das Projekt zielt darauf ab, Kapazitäten an der University of the Free State (UFS) aufzubauen, um neue Clusterstrukturen zu gründen, aufzubauen und zu entwickeln sowie diese Strukturen in später festgelegten Netzwerkstrukturen zu unterstützen, zu beraten und zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen an der UFS länderspezifische Kapazitäten aufgebaut werden, um Clustermanagementdienste anzubieten und andere Clustermanager sowie politische Entscheidungsträger zu konsultieren. Dabei wird insbesondere das Thema der Rolle der Universitäten als Auslöser für die Clusterentwicklung oder als Anbieter von Managementleistungen angesprochen. Darüber hinaus sollen Kooperationsstrukturen zwischen Deutschland und Südafrika in Wissenschaft und Wirtschaft aufgebaut werden. Weiter sollen andere Länder südlich der Sahara langfristig von der Entwicklung solcher Strukturen profitieren. Schließlich werden Kompetenzen an der Universität Bremen erworben, um die Forschung und Beratung zu Clustern im globalen Süden voranzutreiben. Das Projektdesign stellt sicher, dass Wissen sowohl aus dem Konsortium als auch aus starken europäischen Clusterinitiativen fließt und dass die südafrikanische Perspektive einbezogen wird. Bei Bedarf werden auch ausgewählte externe Experten in die Seminare einbezogen. Die Verbreitung der Ergebnisse ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts und richtet sich an wissenschaftliche, industrielle und politische Akteure. Es wird ein Handbuch für das Clustermanagement im globalen Süden angefertigt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zunächst wird das Wissen in Vorlesungen und in der Forschung angewendet und zur Weiterentwicklung von Clustermanagement-Ansätzen verwendet. Zweitens können geschulte Teilnehmer Clusterstrukturen in benachbarten Regionen und Ländern aufbauen. Drittens bietet das erworbene Wissen Potenzial für politische Empfehlungen in Südafrika sowie in Deutschland, um die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu stärken.

Verbund: AC-DC Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Südafrika Themen: Förderung Innovation

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