Maßnahmen der Fachabteilungen

BMBF-Fachabteilungen fördern gegenwärtig keine Vorhaben mit Tunesien.

Maßnahmen der Internationalen Abteilung

Thema

Beschreibung

Referat

Laufzeit

Verbundprojekt:

AQWA: Ausbildung und Qualifizierung in der Wasserwirtschaft,

Vorhabenziel: Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung siedlungswasserwirtschaftlicher Bildungsnetzwerke und die Implementierung zielgruppenorientierter Aus- und Qualifizierungsprogramme für qualifizierte Facharbeiter und Fachkräfte aus dem mittleren Management zum Bau und insbesondere Betrieb und Unterhalt von Wasserver- und Abwasserentsorgungsinfrastrukturen für den arabischen Raum. Die Zielstellung wird durch vier Leitbilder definiert: Harmonisierung der Ausbildung; Wissen vermehren; Schaffung von Handlungskompetenz; Bewusstseinsbildung bezüglich der Qualitätsanforderungen.

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01.05.2011

30.04.2014

Verbundprojekt:

BRIDGE – Beruf und Bildung in Tunesien: Export deutscher Aus- und Weiterbildungsdienst-leistungen

Ziel des Gesamtvorhabens BRIDGE ist die fundierte Konzipierung, Entwicklung und Umsetzung des Exports deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen (Bildung als Remote Service) für die Automotive Zuliefererindustrie in Tunesien. Ziel des Teilvorhabens ist die Weiterentwicklung der Dienstleistungsforschung in Bezug auf die Internationalisierung und die Bereitstellung von Bildungsdienstleistungen als Remote Service. Als Ergebnis wird ein Modell für die Bereitstellung von Bildung als Remote Service entwickelt, welches die Fundierung für die weiteren Aktivitäten innerhalb des Projekts bildet. Die im Rahmen des Projekts entwickelte Plattform soll mit ihrer Funktionsvielfalt Bildungsanbietern langfristig zur Verfügung stehen. Darüber hinaus koordiniert die Handelshochschule die Entwicklung, Abstimmung und Umsetzung des gemeinsamen Geschäftsmodells.

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01.09.2012

31.08.2015

Verbundprojekt: Entwicklung und Erprobung von Aus- und Weiterbildungsmodulen im Pflegebereich in Tunesien

(TunisCare)

Gesamtziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung und Erprobung von Aus- und Weiterbildungsmodulen für die Berufsausbildungen zum/zur Altenpfleger/in, Krankenpfleger/in und Krankenpflegehelfer/in sowie deren Implementierung in die Berufsbildungslandschaft Tunesiens. Die Leipziger Gesellschaft entwickelt fachliche und transkulturelle Module, die sowohl nach tunesischem als auch nach deutschem Recht anerkannt sind. Durch die Entwicklung von übergeordneten Qualitätsstandards und eines Qualitätssicherungssystems ist die Übertragbarkeit des entwickelten Modells auch auf andere Länder gegeben.

Mit dem Projekt wird ein methodischer Schwerpunkt auf die Praxis- und Handlungsorientierung der Auszubildenden gelegt, um deren Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen. Ziel ist die Entwicklung und Festschreibung von Qualitätsstandards, insbesondere für diese Ausbildungsabschnitte. Dieses Ziel setzen wir durch folgende Arbeitsschritte um: Erarbeitung Aus- und Weiterbildungsmodule, Entwicklung eines Zertifizierungs- und Prüfungssystems, Prüfung der praktischen Umsetzbarkeit der Ausbildungsmodule, Implementierung der Module in die Ausbildungsangebote der Bildungsinstitute, Durchführung von Integrationsbemühungen von Teilnehmer in den deutschen Arbeitsmarkt.

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01.07.2013

30.06.2016

Aktuelle Vorhaben des Referats für die Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern, Afrika und dem Nahen Osten mit Tunesien im Rahmen der Bekanntmachung TUNGER 2012 (Bekanntmachungstext)

Projekttitel

Beschreibung

Zuwendungsempfänger

Laufzeit

Verbesserung der Wasser-& Nährstoffnutzungseffizienz in küstennahen & kontinentalen Oasen Tunesiens durch höhere Humusvorräte & Veränderung der Humanqualität

Das Vorhaben hat als Sondierungsmaßnahme zur Etablierung von Forschungspartnerschaften die Vertiefung der wissenschaftlichen Kooperation und des Wissenstransfers zwischen deutschen und tunesischen Wissenschaftlern zum Ziel. Konkret wird darauf abgezielt, eine deutsch-tunesische Partnerschaft zur Förderung von wissenschaftlichen Daten mittels der Optimierung des Bodenmanagements vor allem in Bezug auf Erhaltung des organischen Materials und der Nährstoffressourcen in der Dattelproduktion in tunesischen Oasen aufzubauen.

Forschungszentrum Jülich GmbH

01.03.2014

31.12.2015

Identifizierung von Merkmalen der Salzstress-Toleranz in Gersten-Populationen

Das Ziel des Vorhabens ist die Identifizierung von neuen Mechanismen der Salztoleranz in Getreidepflanzen. Gerste dient dabei als Modellpflanze für andere Getreide, da es Genotypen mit vergleichsweise hoher Salztoleranz gibt.

Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)

01.07.2014

30.06.2016

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zu einem hocheffizienten, solar betriebenen Klimatisierungsverfahren auf Basis flüssiger Sorbentien - SPACE

Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines energieeffizienten Ansatzes zur Klimatisierung von Gebäuden. Konkret verfolgt das Vorhaben einen Ansatz, die in den küstennahen Gebieten tendenziell feuchte Luft mit flüssigen Sorptionsmitteln zu trocknen, bei der eine hochkonzentrierte Salz-Wasser-Lösung die Luftfeuchte direkt absorbiert.

Technische Universität München - Fakultät für Maschinenwesen - Institut für Energietechnik - Lehrstuhl für Thermodynamik

01.08.2014

29.02.2016

Integriertes Management von konventionellen und nicht-konventionellen Wasserressourcen in einem semi-ariden Einzugsgebiet - Vorbereitende Maßnahmen

Thematischer Schwerpunkt des Vorhabens ist das integrierte Management von Wasserressourcen in einem ländlichen, ariden Raum und die Verwendung von nicht-konventionellen Wasserressourcen wie Abwasser, Brackwasser und anderes, salzbelastetes Wasser.

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät - Institut für Natur- und Ressourcenschutz

01.02.2014

31.12.2015

Sichere Erstellung von zusammengesetzten Diensten für das Internet der Dinge (SECOR

Das Projekt SECOR zielt auf anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), insbesondere auf die Sicherheit für das Internet der Dinge (Internet of Things).

Universität Passau

01.09.2014 (geplant

Solarbetriebene Membrandestillation zur ressourceneffizienten Entsalzung in Dezentralen gebieten

In dem Vorhaben wird ein energieautarkes, solares Membrandestillationssystem zur Entsalzung von Meer- und Brackwasser entwickelt, das durch eine Minimierung der Konzentratmenge neue Entsorgungskonzepte ermöglicht und damit besonders für den Zielmarkt "der kleinskaligen Inlandsanwendungen" geeignet ist.

Fraunhofer-Institute für Solare Energiesysteme (ISE)

01.08.2014 (geplant)

ERA-Netze mit BMBF/IB-Beteiligung

ERANet MED: Beim MoCo-Treffen am 23. bis 24. Juni 2011 in Szeged wurde erstmalig ein ERA-NET für den Mittelmeerraum diskutiert.
Nach erfolgreicher Antragstellung des ERANET-MED bei der KOM und positiver Evaluation (Schreiben der KOM vom 04.04.2013) startete das ERANET-MED zum 01.10.2013 mit einer Laufzeit: 48 Monate. Beteiligt sind 15 EU-MS und 10 südliche Mittelmeeranrainer.
Das Auftakttreffen fand am 04. und 05.11.2013 in Istanbul statt. Zurzeit werden die Modalitäten für die erste gemeinsame Ausschreibung erarbeitet. Auf den Treffen der Konsortialpartner in Athen im Februar 2014 sowie in Beirut im März 2014 einigte man sich auf die Themen Erneuerbare Energien, Wasserressourcen Management sowie dem interdisziplinärem Thema Energie/Wasser.
Das BMBF wird sich an dem Thema Erneuerbare Energien beteiligen. Für die erste gemeinsame Ausschreibung wird das BMBF den Beitrag von 1,5 Mio. EUR zur Verfügung stellen (nach Zustimmung der Vorlage vom 24. März durch Ref. 212). Die erste gemeinsame Ausschreibung des ERANETMED ist für November 2014 geplant.
Das BMBF-Engagement wird sich insb. auf das Strategie-Arbeitspaket 2 beziehen ("Setting a strategy for jont activities and further Euro-Mediterranean co-operation"). Das BMBF erhält im Rahmen des Vorhabens 16.000 Euro, die zur Deckung von Reisekosten bestimmt sind. Die EU-Förderung erfolgt im Rahmen des 7. FRP im spezifischen Programm "Kapazitäten".

Weitere EU-Koordinierungsmaßnahmen mit BMBF/IB-Beteiligung

INCO-NET MEDSPRING: Am 01.02.2013 ist MED-SPRING, das INCO-Net für den südlichen Mittelmeerraum angelaufen.
MED-SPRING ist das Folgeprojekt von MIRA – Mediterranean Innovation and Research Cooperation Action, welches im Januar 2013 ausgelaufen ist.
MED-SPRING agiert als Sekretariat für das MoCo, das Monitoring Committee for the Euro-Mediterranean S&T cooperation. MED-SPRING ist für die Vorbereitung der MoCo-Meetings verantwortlich und bereitet Diskussionspapiere als Input für den Politikdialog vor.
MED-SPRING hat das Ziel, den Dialog in Forschung, Entwicklung und Innovation zwischen den Ländern der EU und des südlichen Mittelmeerraums zu stärken, indem das Projekt politische Entscheidungsträger und Stakeholder aus allen beteiligten Ländern zusammenbringt und gemeinsame Interessen identifiziert.
Zusätzlich sollen kapazitätsbildende Maßnahmen unterstützt und Synergien zwischen den verschiedenen Instrumenten der Kooperation kreiert werden.
MED-SPRING strebt somit die weitere Vertiefung der regionalen Kooperation im Rahmen der EU-Nachbarschaftspolitik und der Union für den Mittelmeerraum an, dies im Einklang mit den Zielen des "Monitoring Committee for the Euro-Mediterranean S&T Cooperation in RTD" (MoCo).
PT-IB hat im Rahmen des Projektes die Aufgabe kapazitätsbildende Maßnahmen zu Themen von besonderem Interesse durchzuführen. Zur Auswahl dieser Themen wird eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Zusätzlich werden Themen, die sich aus anderen Arbeitspaketen des Projektes oder auch aus dem bi-regionalen Politikdialog ergeben, berücksichtigt. Darüber hinaus führt PT-IB eine Analyse von Forschungsprogrammen und Clustern in der Region durch.

 

BILAT-Projekt Future European Tunisian Research Innovation Cooperation:
BMBF ist über PT-IB an dem BILAT Projekt mit Tunesien "Future European Tunisian Research Innovation Cooperation" (FETRIC) beteiligt.
Das BILAT Projekt FETRIC ist das Nachfolgevorhaben des ersten EU BILAT Projektes mit Tunesien "European Tunisian Cooperation" (ETC).
Das BILAT-Projekt ist am 02. September 2013 gestartet; das Kick-off Meeting fand am 17.-18. September in Tunis statt.
Das Ziel des Projektes ist die Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen tunesischen und europäischen Forschungs- und Innovationsakteuren, insbesondere hinsichtlich der Zusammenarbeit in dem neuen Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020.
PT-IB ist in dem Projekt mit dem tunesischen Forschungsministerium Ko-Leiter eines Arbeitspaktes, in dem auf bilateraler Ebene Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Probleme durch Forschung und Innovationen entwickelt werden sollen.

Eine Initiative vom

Projektträger