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Lateinamerikanische Fakultäten vernetzen sich an der Saar-Universität

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

25 Dekaninnen und Dekane von Universitäten aus Argentinien, Bolivien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Kolumbien, Honduras, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama und Peru kommen vom 16. bis 20. September an die Universität des Saarlandes, um sich im Wissenschaftsmanagement weiterzubilden.

Ein Ziel der Fortbildung, die bereits zum achten Mal stattfindet, ist es, die lateinamerikanischen Fakultäten und ihre Universitäten zu vernetzen. Die Lehrgänge haben bereits dazu geführt, dass Universitäten in Mittel- und Südamerika ein eigenes Netzwerk einrichten. Die Saar-Universität baut auf diese Weise ihre Hochschulkooperationen weiter aus.

Dekaninnen und Dekane leiten Fakultäten oder Fachbereiche von Universitäten. Sie übernehmen dieses Amt für eine bestimmte Zeit, in der Regel neben ihrer Professoren-Tätigkeit in Lehre und Forschung. Dabei stehen sie vor komplexen und verantwortungsvollen Management-Herausforderungen. Sie müssen Strategien zur Entwicklungsplanung entwerfen und Personal- und Finanzfragen lösen. Die Universität des Saarlandes bietet seit acht Jahren zusammen mit der spanischen Universität Alicante einen Fortbildungs-Lehrgang im Wissenschafts-Management speziell für neu ernannte Dekaninnen und Dekane aus Mittel- und Südamerika an. Der Saarbrücker Physik-Professor Ludger Santen organisiert den „International Deans' Course Latin America“ zusammen mit einem Experten-Team der Saar-Universität.

Der Kurs findet teils auf dem Saarbrücker Campus, teils auf dem Campus in Alicante statt. Auf dem Programm stehen unter anderem strategische Entwicklungsplanung, Internationalisierung, Forschungs- und Personalmanagement, Zusammenarbeit von Universität und Industrie sowie Qualitäts- und Finanzmanagement. Nach dem zweiwöchigen Kurs gehen die Seminare online weiter.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD fördert den Lehrgang in Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Rahmen des DIES-Programms (Dialogue on Innovative Higher Education Strategies). Das DIES-Programm unterstützt Hochschulen in Entwicklungs- und Schwellenländern dabei, institutionelle Managementprozesse zu professionalisieren und die Qualität von Studienprogrammen zu verbessern. Finanziert wird die Kooperation mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Quelle: Universität des Saarlandes Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Argentinien Bolivien Costa Rica Ecuador El Salvador Guatemala Kolumbien Kuba Mexiko Nicaragua Peru Venezuela sonstige Länder Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen

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