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Hochschule Anhalt in weltweites Bildungsnetzwerk integriert

Die Hochschule Anhalt verfügt über Kooperationsbeziehungen zu 86 Hochschulen in 42 Ländern. Damit wird der weltweite Bildungs- und Wissenschaftstransfer aktiv gefördert. Ein internationaler Studiengang nimmt dabei eine besondere Rolle ein.

Die Hochschule Anhalt ist Partner für einen von der Europäischen Union geförderten Studiengang Food Science Technology and Nutrition. Der Studiengang, der sich mit Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften beschäftigt, wird seit 2003 gemeinsam mit drei weiteren europäischen Hochschulen in Belgien, Irland und Portugal organisiert.

Jetzt wurde diese europäische Kooperation auf eine globale Stufe gehoben. In der Weiterentwicklung des Masterstudienganges wurden assoziierte Partner aus China (Northwest A & F University Yangling), den USA (Tufts University Boston), Indien (National Dairy Institute Karnal), Russland (Michurinsk State Agrarian University) und Mexiko (National Institute of Public Health) in das bestehende Netzwerk eingebunden.

Im Zug dessen wird der Masterstudiengang von bisher drei Semestern auf vier Semester verlängert. Während dieses zusätzlichen Semesters können zwei neue Komponenten noch stärker betont werden. Zum einen ist angestrebt Praxisaufenthalte in Unternehmen der Lebensmittel- und Ernährungsindustrie insbesondere der jeweiligen Regionen zu integrieren, andererseits soll die Internationalität der Ausbildung von bisher europäischer auf eine globale Ebene gehoben werden. Diese Argumente haben die Europäische Kommission in Brüssel überzeugt und zu einer Förderung für die nächsten fünf Jahre bewogen.

Über das Programm ERASMUS MUNDUS werden fachgebietsübergreifend insgesamt nur 19 Netzwerke in ganz Europa gefördert. Für den Bereich der Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften ist es der einzige geförderte Studiengang.

In den letzten fünf Jahren haben ca. 130 Studierende den Masterstudiengang Food Science Technology and Nutrition erfolgreich absolviert und den gemeinsamen Abschluss von vier europäischen Hochschulen erhalten. Die Ausstrahlung des Studienganges ist groß. Die Ausbildung eröffnet neue Chancen und Potentiale für die heimische Lebensmittel- und Ernährungsindustrie, gerade wenn es um die Gewinnung von Spitzenkräften für den eigenen Nachwuchs geht. Getragen wird der Studiengang von der Hochschule Anhalt durch die Fachbereiche Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik in Köthen und Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung in Bernburg.

Kontakt
Eileen Klötzer M. A.
Pressesprecherin
Tel.: 03496 - 671010
Fax: 03496 - 6791010
E-Mail: presse(at)hs-anhalt.de
Web: www.hs-anhalt.de

Quelle: Hochschule Anhalt (FH) Redaktion: Länder / Organisationen: Belgien Irland Portugal China USA Indien Russland Mexiko Themen: Bildung und Hochschulen

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