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Bevölkerung und Geografie

Ländername

United States of America

Vereinigte Staaten von Amerika

USA

Hauptstadt

Washington D.C.

Fläche

9.857.306 km²

Bevölkerungszahl

321 Millionen

(Stand 2015)

Lebenserwartung

Männer: 77,32 Jahre,

Frauen: 81,97 Jahre

(Schätzung 2015)

Altersstruktur

0-14 Jahre: 18,99%

15-64 Jahre: 66,13%

65 Jahre und älter: 14,88%

(Schätzung 2015)

Bevölkerungswachstum

0,78%

(Schätzung 2015)

Bevölkerungsgruppen

circa 39 Millionen Afro-Amerikaner, circa 50,5 Millionen Amerikaner lateinamerikanischer Herkunft, circa 14,7 Millionen Amerikaner asiatischer Herkunft, circa 3 Millionen Amerikaner indianischer Herkunft

Sprachen

keine offizielle Landessprache. Zu Hause gesprochene Sprachen: Englisch 79,2%, Spanisch 12,9%, andere Indo-Europäische Sprachen 3,8%, Sprachen aus Asien/Pazifikinseln 3,3%,

andere 0,9% (Schätzung 2011)

Religionen

80 Prozent der Bevölkerung gehören 238 Religionsgemeinschaften an, davon 37 Prozent protestantischen Gemeinschaften (Baptisten, Methodisten, Lutheraner, Presbyterianer), 23 Prozent der römisch-katholischen Kirche, , 2 Prozent Juden, 0,8 Prozent Muslime

Nationaltag

4. Juli - Independence Day

(Unabhängigkeitstag)

Zeitzone

Es gibt 6 Zeitzonen, die wichtigsten:

EST - Eastern Standard Time: MEZ - 6 (UTC - 5)

CST - Central Standard Time: MEZ - 7 (UTC - 6)

MST - Mountain Standard Time: MEZ – 8 (UTC - 7)

PST - Pacific Standard Time: MEZ - 9 (UTC - 8)

Währung

1 US Dollar USD/ 100 Cents

 

Aktueller Wechselkurs unter OANDA.com - Währungskonverter (siehe u.a. Links)

Vorwahl

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Tabelle 1: Bevölkerung und Geografie

Quelle: Auswärtiges Amt, CIA World Factbook

 

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Politik und Administration

Ländername

United States of America

Vereinigte Staaten von Amerika

Hauptstadt

Washington, D.C.

Regierungsform

Föderale und präsidentielle Republik; Gewaltenteilung und -verschränkung (Checks and Balances)

Staatsoberhaupt

Präsident Donald J. Trump (Republikaner)

45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Amtsantritt: 20. Januar 2017 (erste Amtszeit)

Der Präsident ist gleichzeitig Regierungschef

Außenminister/in

Mike Pompeo

Secretary of State

seit 26. April 2018

Bildungsminister/in

Betsy DeVos

Secretary of Education

seit 7. Februar 2017

Wissenschaftsminister/in

das Ministeramt gibt es in den USA nicht, stattdessen Direktor-/in des Office of Science and Technology Policy (OSTP), zuständig für die Umsetzung der Politik des Präsidenten in Wissenschaft und Technologie

 

Kelvin Droegemeier (seit Januar 2019)

Parlament

Kongress mit zwei Kammern:

 

Senat 100 Sitze (Legislaturperiode 6 Jahre)

Repräsentantenhaus 435 Sitze* (1/3 des Senats wird alle 2 Jahre neu gewählt)

 

*5 nicht wahlberechtigte Deligierte aus Außengebieten (American Somoa; Guam; Northern Mariana Islands, U.S. Virging Islands); 1 Deligierter (District of Columbia); 1 Deligierter/resident commissioner (Puerto Rico)

Regierungsparteien

  • Republican Party (R) / Republikanische Partei (52 Sitze Senat, 241 Sitze Repräsentantenhaus)
  • (Partei des Präsidenten; Mehrheit im 114. Kongress)
  • Independent (I) / Parteilose (2 Sitze im Senat: Bernie Sanders, Angus King in der Fraktion der Demokratischen Partei)

Oppositionsparteien

  • Democratic Party (D) / Demokratische Partei (46 Sitze im Senat, 194 im Repräsentantenhaus)
  • (Die Minderheit im 114. Kongress)

Zusammensetzung des Kongresses nach Wahlen am 8. November 2016

Verwaltungsstruktur

50 Bundesstaaten (State / States) und der District of Columbia* als Sitz der Bundesregierung

Die Verfassung der Vereinigten Staaten gibt die Struktur der Bundesregierung vor und spezifiziert ihre Befugnisse und Aufgaben. Alle weiteren Regierungstätigkeiten liegen im Verantwortungsbereich der einzelnen Bundesstaaten, die ihre eigenen Verfassungen und Gesetze haben.

Unabhängigkeit

4. Juli 1776 von Großbritannien

Tabelle 2: Politik und Administration

Quelle: Auswärtiges Amt

 

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Politisches System

Die USA sind eine Präsidialrepublik, in der die Inhaberin bzw. der Inhaber der Präsidentschaft sowohl die Position der Staats- als auch der Regierungsführung innehat. Grundlegende Prinzipien sind Gewaltenteilung und Gewaltenbalance ("Checks and Balances").

Die legislative Gewalt wird auf Bundesebene vom Kongress ausgeübt, der sich aus den zwei Kammern Senat und Repräsentantenhaus zusammensetzt.

Jeder Bundesstaat entsendet zwei für sechs Jahre gewählte Senatoren. Alle zwei Jahre wird ein Drittel der Senatoren neu gewählt. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden alle zwei Jahre neu gewählt. Jeder Bundesstaat ist nach dem Anteil an der Gesamtbevölkerung im Repräsentantenhaus vertreten, die 435 Abgeordneten repräsentieren jeweils den Wahlbezirk, in dem sie gewählt wurden.

Für die Verabschiedung eines Gesetzes ist die Zustimmung beider Häuser erforderlich. Gegen verabschiedete Gesetze hat der Präsident ein Veto-Recht, das nur mit Zwei-Drittel-Mehrheit beider Häuser überstimmt werden kann.

Die Präsidentin bzw. der Präsident bedarf der Zustimmung des Senats zur Ratifizierung außenpolitischer Verträge (Zwei-Drittel-Mehrheit) und zur Ernennung der obersten Bundesbeamten und hoher Richter.

An der Spitze der Exekutiven steht die Präsidentin bzw. der Präsident, die oder der alle vier Jahre vom Volk über ein Kollegium von Wahlfrauen und -männern ("electoral college") mit einfacher Mehrheit gewählt wird. Amtsinhaber/-innen können nur einmal wiedergewählt werden. Die Präsidentin bzw. der Präsident hat nach der Verfassung die Aufgabe, Sorge zu tragen, dass die Gesetze ausgeführt werden. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, sind die Präsidentin bzw. der Präsident Vorgesetzte der gesamten Exekutive der Bundesregierung mit ihrem Verwaltungsapparat und haben die Oberbefehlsgewalt über die Streitkräfte.

Die Rechtsprechung wird von den Gerichten der Einzelstaaten und den Bundesgerichten ausgeübt. Die letzte Instanz liegt beim Obersten Bundesgericht (Supreme Court), bestehend aus neun Richter-/innen, die mit Zustimmung des Senats von der Präsidentin bzw. vom Präsidenten auf Lebenszeit ernannt werden. (Quelle: CIA World Fact Book).

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Wirtschaftsinformation

Die USA sind eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt, allerdings haben sie die Rolle als alleinige wirtschaftliche Führungskraft verloren. Das Land ist reich an Rohstoffen und die naturräumlichen Gegebenheiten bilden eine gute Basis für wirtschaftliches Handeln. Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf beträgt 59.500 US Dollar (Quelle: CIA World Fact Book). Laut Angaben des globalen Wettbewerbsfähigkeitsindex des Weltwirtschaftsforums rangiert die USA auf Platz 2 (hinter der Schweiz) der wettbewerbsfähigsten Länder der Welt.

Ausführliche Wirtschaftsdaten zu den USA finden Sie in der Reihe „Wirtschaftsdaten kompakt“ von „Germany Trade and Invest (GTAI)“. Diese wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert.

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Handel mit Deutschland

Die Außenhandelsbilanz der USA ist negativ (Einfuhr 2.248,2 Mrd. vs. Ausfuhr von 1.450,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2016). Die deutschen Einfuhren aus den USA hatten 2016 einen Umfang von etwa 58,0 Mrd. Euro. Die wichtigsten deutschen Importgüter aus den USA sind Maschinen (17,9 Prozent), KFZ- und –Teile (12,4 Prozent); und Arzneimittel (12,2 Prozent). Die deutschen Ausfuhren in die USA konzentrieren sich vor allem auf KFZ- und –Teile (25,6 Prozent) und Maschinen (20,2 Prozent).

Aus der Perspektive der USA liegt Deutschland mit einem Anteil von 5,2 Prozent auf Platz 5 der Hauptlieferländer hinter China (21,4 Prozent), Mexiko (13,2 Prozent), Kanada (12,6 Prozent) und Japan (6 Prozent). Aus deutscher Perspektive nehmen die USA bei den deutschen Ausfuhren Rang 1 von 239 Ländern ein, bei den deutschen Einfuhren Rang 4 von 239 Ländern (Quelle: Germany Trade & Invest (GTAI): USA Wirtschaftsdaten kompakt, Oktober 2017).

Über ein Transatlantisches Freihandelsabkommen, offiziell Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP) wurde seit 2013 zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt. Nach der Übernahme der Präsidentschaft durch Donald Trump im Januar 2017 wurden die Verhandlungen ausgesetzt.

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