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Bevölkerung und Geografie

Ländername

中华人民共和国

Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó

Volksrepublik China

Kurzform: VR China

Hauptstadt

Peking (Beijing)

Fläche

9.596.960 km²

Bevölkerungszahl

1.382.000.000 (Bevölkerungsreichstes Land der Erde)

Lebenserwartung

Männer: 73,6 Jahre

Frauen: 78,0 Jahre

Altersstruktur (Schätzung 2014)

0-14 Jahre: 17,2%

15-64 Jahre: 72,0%

65 Jahre und älter: 10.8%

Bevölkerungswachstum (Schätzung 2017)

0,41%

Sprachen

Amtssprache: Standard-Hochchinesisch (普通话 Pǔtōnghuà)

 

Dialekte des Chinesischen; verschiedene Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch, Turksprachen, Koreanisch)

Religionen

Offiziell atheistische Staatsideologie

  • Konfessionslos 52,2%
  • Volksreligionen 21,9%
  • Buddhismus 18,2%
  • Christentum 5,1%
  • Islam 1,8%
  • Sonstige 0,7% (Inkl. Daoismus)
  • Judentum 0,1%
  • Hinduismus 0,1%

(Schätzung 2010)

Nationaltag

1. Oktober (Gründung der VR China 1949)

Zeitzone

MEZ + 7 (UTC + 8)

Obwohl sich das Land über mehrere Zeitzonen erstreckt, gilt überall dieselbe Zeit

Unabhängigkeit

Gründung der VR China 01. Oktober 1949

Währung

1 Renminbi Yuán CNY / 100 Fēn

Tabelle 1: Bevölkerung und Geografie

Quelle: Auswärtiges Amt, CIA World Factbook, GTAI: China Wirtschaftsdaten kompakt

 

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Politik und Administration

Ländername

中华人民共和国

Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó

Volksrepublik China

Kurzform: VR China

Hauptstadt

Peking (Beijing)

Staatsform / Regierungsform

Sozialistische Volksrepublik

Staatsoberhaupt

Xi Jinping

Präsident seit März 2013

Regierungschef

Li Keqiang

Ministerpräsident seit März 2013

Außenminister/in

Wang Yi

Außenminister seit März 2013

Minister für Innovation, wissenschaft und Wirtschaftliche Entwicklung

Wang Zhigang

Parlament

Nationaler Volkskongress (NVK): 1 Kammer, rund 3.000 Abgeordnete, zuletzt im März 2018 von den Volkskongressen der Provinzen für 5 Jahre gewählt; NVK wählt den Staatspräsidenten, Vizepräsidenten und Ministerpräsidenten

Regierungsparteien

Kommunistische Partei der VR China (KPCh): Zentralkomitee (rund 300 Mitglieder) mit Politbüro (25 Mitglieder) und dessen Ständigem Ausschuss (7 Mitglieder). Acht weitere (in der Praxis bedeutungslose) Parteien sind zusammen mit Vertretern der Massenorganisationen und der Minderheiten in der 'Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes' als sogenannte Einheitsfront unter Führung der KPCh zusammengeschlossen

Oppositionsparteien

Keine parlamentarische Opposition

Verwaltungsstruktur

Zentralregierung in Peking, 22 Provinzen, 5 Autonome Regionen sowie vier regierungsunmittelbare Städte (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing), zwei Sonderverwaltungs-Regionen (Hongkong, Macau)

Tabelle 2: Politik und Administration

Quelle: Auswärtiges Amt

 

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Politisches System

Gemäß ihrer Verfassung ist die Volksrepublik China ein „sozialistischer Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes, der von der Arbeiterklasse geführt wird und auf dem Bündnis der Arbeiter und Bauern beruht“. Die Herrschaft der Kommunistischen Partei wird durch die in der Präambel festgeschriebenen Vier Grundprinzipien (Festhalten am sozialistischen Weg, demokratischer Zentralismus, Führung durch die Kommunistische Partei, Marxismus/Leninismus, Ideen Mao Zedongs, DENG Xiaopings und JIANG Zemins) untermauert. Ergänzt wurden diese Prinzipien durch Verfassungsänderungen 1993, 1999 und 2004, die formal u.a. das Prinzip der sozialistischen Marktwirtschaft, den Schutz des Privateigentums, die Verankerung der Herrschaft durch das Recht und den Schutz der Menschenrechte festschreiben. An der Spitze der Volksrepublik China steht der Staatspräsident (seit März 2013 XI Jinping), der gleichzeitig Generalsekretär der KP Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission ist und alle entscheidenden Machtpositionen auf sich vereinigt.

Gemäß der Verfassung ist der Nationale Volkskongress (NVK) formal das höchste Organ der Staatsmacht. Er tritt einmal jährlich zusammen und wählt den Staatspräsidenten, seinen Stellvertreter, und - auf Vorschlag des Staatspräsidenten - den Ministerpräsidenten. Die laufende Legislaturperiode von fünf Jahren begann mit der Tagung des 13. NVK im März 2018, und endet im Frühjahr 2023. NVK-Vorsitzender ist seit März 2018 LI Zhanshu.

Eine parlamentarische oder anderweitig organisierte Opposition gibt es nicht. Die in der sogenannten Politischen Konsultativkonferenz (Vorsitzender WANG Yang) organisierten acht demokratischen Parteien sind unter Führung der Kommunistischen Partei Chinas zusammengeschlossen und haben eine beratende Funktion ohne eigene politische Gestaltungsmöglichkeiten.

Dem Ministerpräsidenten (seit März 2013 LI Keqiang) obliegt die Leitung des Staatsrats, d.h. der eigentlichen Regierung. Er wird von einem inneren Kabinett, bestehend aus vier Stellvertretenden Ministerpräsidenten und fünf Staatsräten, in seiner Arbeit unterstützt. Der Staatsrat fungiert als Exekutive und höchstes Organ der staatlichen Verwaltung. Ihm sind derzeit 25 Kommissionen und Ministerien und ca. 100 weitere Organisationen und Institutionen direkt unterstellt. Alle Mitglieder der Exekutive sind gleichzeitig führende Mitglieder der streng hierarchisch gegliederten Parteiführung (Ständiger Ausschuss, Politbüro, Zentralkomitee), in welcher die eigentliche Strategiebildung und Entscheidungsfindung erfolgt. Der 19. Parteikongress hat im Oktober 2017 die Weichen für einen Generationswechsel gestellt und für die nächsten fünf Jahre ein neues Zentralkomitee, Politbüro und einen neuen Ständigen Ausschuss bestimmt.

An der Spitze der Volksrepublik China steht der Staatspräsident (seit März 2013 XI Jinping), der gleichzeitig Generalsekretär der KP Chinas und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission ist. Auf dem 19. Parteikongress wurde XI Jinping auf fünf weitere Jahre im Amt bestätigt. Entgegen der Handlungsweise seiner Amtsvorgänger, hat XI Jinping, mit Antritt seiner zweiten Amtszeit, noch keine möglichen Nachfolger ernannt. Durch die Aufhebung der verfassungsmäßigen Beschränkung der Amtszeit (März 2018), kann XI Jinping darüberhinaus nun als Staatsoberhaupt auf Lebenszeit regieren. Vormals war die Amtszeit des Staatspräsidenten auf zwei Mandate beschränkt.

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Wirtschaftsinformation

China gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Die Reihe „Wirtschaftsdaten kompakt“ von „Germany Trade and Invest (GTAI)“ wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert.

Folgende Indikatoren sind unter anderem enthalten: Einwohner, Bevölkerungsdichte, Währung, Wechselkurs, Bruttoinlandsprodukt, BIP je Einwohner, BIP-Wachstum, Inflationsrate, Durchschnittslohn, Arbeitslosigkeit, Haushaltssaldo, Außenhandel, wichtigste Ein- und Ausfuhrgüter, wichtigste Handelspartner, ausländische Direktinvestitionen, Länderbonität, Devisenreserven, Außenhandel mit der EU und Deutschland, wichtigste deutsche Ein- und Ausfuhrgüter.

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Weitere Informationen
Links/Institutionen

Handel mit Deutschland

Chinas Außenhandelsbilanz ist positiv (Einfuhr 1.587,8 Mrd. vs. Ausfuhr von 2.097,4 Mrd. US-Dollar im Jahr 2016). Die deutschen Einfuhren aus China hatten in den ersten 10 Monaten 2017 einen Umfang von etwa 57,6 Mrd. Euro. Die wichtigsten deutschen Importgüter aus China sind Elektronik (32,5 Prozent) und Elektrotechnik (11,4 Prozent). Die deutschen Ausfuhren nach China sind nach einem leichten Rückgang im Jahr 2015 im Jahr 2016 deutlich angestiegen (Wert von 76,0 Mrd. Euro). Die drei wichtigsten deutschen Exportgüter sind Kfz- und Teile (26,3 Prozent), Maschinen (20,8 Prozent) und Elektrotechnik (10,7 Prozent). Aus chinesischer Perspektive liegt Deutschland mit einem Anteil von 5,4 Prozent auf Platz 5 der Hauptlieferländer hinter Südkorea (10,0 Prozent), Japan (9,2 Prozent), Taiwan (8,7 Prozent) und den USA (8,5 Prozent). Aus deutscher Perspektive nimmt China bei den deutschen Ausfuhren Rang 5 von 239 Ländern ein, bei den deutschen Einfuhren Rang 1 von 239 Ländern. Ein Handelsabkommen zwischen China und Deutschland besteht derzeit nicht (Quelle: Germany Trade & Invest (GTAI): China Wirtschaftsdaten kompakt, November 2017).

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