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China, Thailand, Russland, Südafrika und Sri Lanka wollen gemeinsame Forschung und Wissensaustausch stärken

Berichterstattung weltweit

Im Rahmen des zweiten Belt and Road Forums für internationale Zusammenarbeit haben die Länder eine Absichtserklärung für die Zusammenarbeit bei Forschung, Entwicklung und Innovation verabschiedet.

Beim zweiten Belt and Road Forum für internationale Zusammenarbeit (BRFIC) haben China, Thailand, Russland, Südafrika und Sri Lanka eine gemeinsame Absichtserklärung abgegeben, die die künftige Innovationszusammenarbeit im Zuge des Projekts Neue Seidenstraße ("One Belt, One Road") skizziert. Die Erklärung umfasst 8 Punkte:

  1. Untersuchung nachhaltiger Modelle für FuEuI-Kooperationen zwischen den an der Neuen Seidenstraße beteiligten Staaten;
  2. Stärkung von FuEuI-Kooperationen und Wissensaustausch über bi- und multilaterale Formate zwischen den Regierungen;
  3. Förderung des FuEuI-Austauschs zwischen Forscherinnen und Forschern und zwischen verschiedenen Wissenschaftsgemeinschaften;
  4. Aufbau von gemeinsamen Forschungseinrichtungen für Spitzenforschung, kollaborative Forschungsprojekte und Schlüsseltechnologien;
  5. Teilnahme an Kooperationsprojekten im Rahmen von Wissenschaftsparks, um den Austausch zwischen Forschung und Industrie voranzutreiben;
  6. Erleichterung des Technologietransfers durch Verbesserung von Plattformen und Netzwerken zur Förderung regionaler Innovationen;
  7. Anregung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, sich auf breiter Basis an Forschungsprojekten zu beteiligen, Investitionen zu tätigen und Kapazitäten mit anderen Akteuren zu teilen;
  8. Aufbau einer Belt and Road Community für Innovation und Vorantreiben der nationalen Entwicklung und Gestaltung einer neuen Umgebung für die regionale Innovationszusammenarbeit.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nimmt vom 25.-27.04. ebenfalls am zweiten Belt and Road Forum teil. Mit Blick auf die wirtschaftspolitischen Entwicklungen der Volksrepublik merkt der Minister an, dass Deutschland und die EU eine "klare strategische Ausrichtung gegenüber China" benötigten, die auch den Infrastrukturausbau berücksichtige. "In der Zusammenarbeit mit China kann es dabei zu Synergien kommen, wenn es gelingt, die anhaltenden Probleme für deutsche und ausländische Unternehmen in China bezüglich Marktzugang, Zwang zu Technologietransfer sowie vielfältiger Markt- und Investitionshindernisse zu beheben und für faire Wettbewerbschancen zu sorgen," so Altmaier weiter.

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Quelle: Ministerium für Wissenschaft und Technologie der VR China / BMWi Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Südafrika China Thailand Russland Themen: Netzwerke Strategie und Rahmenbedingungen

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