StartseiteLänderAsienChinaVerbundprojekt: Die digitale Transformation der schulischen Bildung in China; Teilvorhaben: Policies, Governance-Strukturen und Perzeptionen

Verbundprojekt: Die digitale Transformation der schulischen Bildung in China; Teilvorhaben: Policies, Governance-Strukturen und Perzeptionen

Laufzeit: 01.07.2021 - 30.06.2024 Förderkennzeichen: 01DO21002
Koordinator: Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut

China nimmt auf dem Gebiet der digitalen Transformation der schulischen Bildung eine weltweit führende Rolle ein. Bislang gibt es jedoch noch kaum systematische Analysen, die nach den Bedingungen für das Gelingen und den Folgen dieses Transformationsprozesses fragen. Das Verbundprojekt füllt diese Forschungslücke. Während das Teilprojekt chinesischer Partner die digitale Transformation der Bildung in China mit Blick auf Medienproduktion und Medienpraktiken untersucht, erforscht das beantragte Teilprojekt am GEI die gesellschaftlichen Implikationen dieses Prozesses auf drei Ebenen mit Fokus auf die Qualität von Unterricht, Un/Gleichheit von Zugang zu Bildung und Kontrolle von Daten: (i) Auf der Policy-Ebene untersucht es Zielsetzungen in den Strategiepapieren von staatlichen Agenturen, Think Tanks und Ed-Tech Firmen. (ii) Auf der Ebene der Governance-Strukturen kartiert es relevante Akteure und analysiert Effizienz-Potentiale, aber auch Reibungsverluste in der Zusammenarbeit zwischen zentralstaatlichen, regionalen und städtischen Agenturen sowie zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren. (iii) Auf der Ebene der lokalen Stakeholder fragt es nach den Erwartungen von Lehrpersonen, Eltern und Schüler*innen. Geographisch nimmt es mit Zhejiang, Hunan und Yunnan drei Provinzen in den Blick, die nach dem Prinzip des maximalen Kontrasts ausgewählt wurden. Das Projekt wird Ergebnisse produzieren, die fu¨r drei Typen von Akteuren in Deutschland und Europa relevant sind: (i) Wissenschaftler*innen, die entweder zur digitalen Transformation der schulischen Bildung oder zu Fragen der gegenwartsbezogenen Chinaforschung arbeiten, erhalten durch das Projekt neue Einsichten. (ii) Politische Entscheidungsträger*innen und (iii) Bildungsmedienproduzent*innen können eigene Strukturen im Lichte chinesischer Erfahrungen reflektieren und die Erkenntnisse für eine Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit oder für einen verbesserten Marktauftritt in China nutzen.

Verbund: D-TraC Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: China Themen: Förderung Bildung und Hochschulen Berufs- und Weiterbildung

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