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Condition Monitoring Systeme für Windenergieanlagen mit Rotorblattlastmessdaten

Laufzeit: 01.02.2017 - 31.12.2019 Förderkennzeichen: 01DH17009
Koordinator: Technische Universität München - Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik - Lehrstuhl für Messsystem- und Sensortechnik

Die Windenergie ist ein wichtiger Faktor bei der künftigen Stromerzeugungsstrategie Europas. Kosten für Strom (CoE) ist die Gütezahl für die Zusammenfassung der Investitions- und Wartungskosten relativ zur tatsächlichen Leistung. Da die Energiekosten ein relevanter Standortfaktor für die Europäische Union sind, stellen niedrige Kosten der Stromerzeugung eine Strategie zum Erfolg dar. Der Rotor der Windenergieanlagen ist für etwa 30% der Turbinenkosten und für einen Großteil der Ausfälle verantwortlich. Doch aktuell werden Turbinen ohne Rotor Condition Monitoring Systeme (CMS) betrieben. Wenige CMS-Systeme wurden für diese relevante Komponente der Windkraftanlage (WEA) entwickelt. Gründe liegen in der Schwierigkeit, Sensorsysteme im Rotor zu platzieren aufgrund der sehr rauen Umgebungsbedingungen (z. B. häufige Blitzschlag). Erst seit kurzer Zeit sind Rotorsensorsysteme verfügbar, die über die gesamte Lebensdauer der WEA funktionieren. Da diese Sensorsysteme die Wegbereiter für den Aufbau einer Rotor-CMS sind, ist es an der Zeit, die Werkzeuge zu entwickeln, um den Betriebszustand aus den Sensorsignalen zu ermitteln. In diesem Projekt wird ein mathematisches Modell für die Beschleunigungssensoren, die in den Rotorblättern eingebettet sind, entwickelt und es werden die Ergebnisse aus dem Modell mit Messdaten aus Feldtests verglichen.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Palästinensische Gebiete Themen: Förderung Energie Umwelt u. Nachhaltigkeit

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