StartseiteLänderEuropaEuropa: Länder WestbalkanAnbau und Verwendung wenig genutzter Baumarten: Ausbau der Bio- und Materialdiversität in Forst- und Holzwirtschaft unter dem Aspekt des Klimawandels in Kooperation mit den Westbalkanstaaten

Anbau und Verwendung wenig genutzter Baumarten: Ausbau der Bio- und Materialdiversität in Forst- und Holzwirtschaft unter dem Aspekt des Klimawandels in Kooperation mit den Westbalkanstaaten

Laufzeit: 01.07.2019 - 31.12.2020 Förderkennzeichen: 01DS19043
Koordinator: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde - Fachbereich Holzingenieurwesen - Chemie und Physik des Holzes sowie chemische Verfahrenstechnik

Angesichts des Klimawandels ändern sich die forstlichen Produktionsbedingungen sowie die darauf aufbauende Verwertungskette. Die erwartete Temperaturerhöhung erfordert eine Anpassung der Baumartenzusammensetzung der Wälder. Damit geht eine Veränderung der ökosystemaren Prozesse als auch der Speicherfähigkeit der Wälder einher. Auch die nachgeordnete Verwertungskette, der Wirtschaftssektoren Holz, Papier, Energie müssen sich an diesen veränderten Bedingungen von Holzart und Menge anpassen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das bisher nur schwer einschätzbare Potential wenig genutzter Baumarten. Um das Anbau- und Produktpotential dieser Baumarten umfassend zu analysieren, hat sich ein Konsortium von sieben Partnern zur Beantragung eines EU-Projekts gebildet: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Holzingenieurwesen (HNEE/ DE, Antragsteller), Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF/ DE), Universität für Bodenkultur, Abt. Waldwachstum (BOKU/ AT), Mendel-Universität Brno, Forstwissenschaft und Holztechnologie (MENDELU/ CZ), Universität Belgrad, Forstwissenschaft (Serbien), Jan Fisek s.r.o Chrudim (CZ) und Danzer Group Kesselsdorf (DE). Bestehende Kontakte zu Forschungspartnern im Balkan sollen genutzt werden, um assoziierte Staaten in das Konsortium mit einzubeziehen. Mit Partnern aus Deutschland, Österreich,Tschechien und Serbien bis in den östlichen Balkan stützt sich die Untersuchung auf einen großen Umweltgradienten. Der Einbezug von Partnern aus der Wirtschaft gewährleistet, dass Projektergebnisse auch in die Praxis überführt werden können. Mit dem Bridge2ERAProgramm möchten wir den Forschungsbedarf zu seltenen Baumarten in der zukünftigen Forst- und Holzwirtschaft näher spezifizieren, um mit Abschluss der zweiten Förderphase einen gemeinsamen Forschungsantrag im europäischen Rahmenprogramm "Horizon 2020" oder ‚Interreg Central Europe‘ einzureichen.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Österreich Tschechische Republik Serbien Themen: Förderung Umwelt u. Nachhaltigkeit

Eine Initiative vom

Projektträger