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Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik und Universität Zielona Góra eröffnen Joint Lab

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Der Wissenschaftlich-Technische Geschäftsführer des IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik und der Rektor der Universität Zielona Góra (UZG) haben einen Vertrag zur Eröffnung eines gemeinsamen Labors unterzeichnet. Das gemeinsames Labor bündelt Kompetenzen für zukunftsorientierte Forschung und Lehre.

Das Joint Lab trägt den Titel Distributed Measurement Systems and Wireless Sensor Networks. Den Forschungsschwerpunkt bilden verteilte Messsysteme und drahtlose Sensornetzwerke, die ein Schlüsselelement für die Lösung großer Herausforderungen unserer Zukunft sind. Beispiele dafür sind intelligente Versorgungsnetze für Gas und Elektrizität, Kommunikationsnetze, Messnetze und Multisensorsysteme im Verkehr sowie verteilte Messsysteme in der Sicherheitstechnik. Die Kooperation zwischen der UZG und dem IHP besteht seit mehreren Jahren und wurde im Februar 2016 vertraglich fixiert. Die Kooperation zeichnet sich durch gemeinsame Vortrags- und Lehraktivitäten sowie fachspezifische Projekte aus; nun wird es einen Ausbau der gemeinsamen Forschung geben.

Koordiniert wird das Joint Lab durch den IHP-Wissenschaftler Dr. Krzysztof Piotrowski, der am IHP in der Gruppe Sensornetzwerke und Middleware-Plattformen forscht. Auf Seite der UZG wird das Joint Lab durch Prof. Dr. Ryszard Rybski geleitet, er ist Direktor des Instituts für Metrologie, Elektronik und Informatik.

Aktuell arbeiten die beiden Forschungseinrichtungen bei zwei Projekten zusammen: SmartGrid Plattform, ein innovatives Servicekonzept, dass sichere und auf die Zukunft ausgerichtete Energiemanagementsysteme implementiert. Außerdem startete vor kurzem das Projekt SmartRiver, in welchem eine sensorbasierte Plattform geschaffen wird, die in der Doppelstadt Frankfurt (Oder)/Słubice auf beiden Seiten der Oder Daten erhebt, um die Stadtinfrastruktur und die Komponenten dieser Infrastruktur interaktiv und effizient zu gestalten.

Joint Labs schaffen eine Brücke zwischen der Forschung am IHP und der Ausbildung und Forschung an Universitäten und Hochschulen. Das erfolgreiche Konzept wird seit dem Jahr 2000 ständig weiterentwickelt. Derzeit gibt es sechs regionale Kooperationen mit der BTU Cottbus-Senftenberg, der TH Wildau, der TU Berlin, der HU Berlin und der Universität Potsdam. Im Jahr 2014 wurden die internationalen Joint Labs mit der TU Poznań und der Sabancı Universität in Istanbul gestartet.

Quelle: IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik via IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Polen Themen: Bildung und Hochschulen Grundlagenforschung Physik. u. chem. Techn.

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