StartseiteLänderEuropaRusslandJubiläum des Moskauer Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr: Zwei neue Hochschulkooperationen

Jubiläum des Moskauer Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr: Zwei neue Hochschulkooperationen

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Anlässlich des zehnten Geburtstags des Moskauer Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) hat eine 24-köpfige Delegation der drei Allianzuniversitäten gemeinsam mit NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen die russische Hauptstadt besucht. Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) und die Technische Universität (TU) Dortmund haben am 8. April 2019 Kooperationen mit Partneruniversitäten geschlossen.

Für Ministerin Pfeiffer-Poensgen ist das bereits 10 Jahre bestehende Liaison-Office Moskau ein Leuchtturmprojekt für die Internationalisierung der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen.  Sie gratulierte zur erfolgreichen internationalen Vernetzung nordrhein-westfälischer Hochschulen, denn um den Wissenschafts- und Forschungsstandort des Landes weiter zu stärken, bräuchte es den internationalen Austausch, so die Ministerin.

Das Liaison Office Moskau wurde im März 2009 vom damaligen NRW-Wissenschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnet und sitzt im selben Haus wie das Vertretungsbüro des Kultur- und Wissenschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen“ und ist Mitglied im Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus. Ziel ist es, die drei Partneruniversitäten der UA Ruhr auch in Russland und der Region Osteuropa-Zentralasien zu vertreten, das Ruhrgebiet als innovativen Forschungs- und Wissenschaftsstandort vor Ort bekannter und sichtbar zu machen sowie den internationalen Austausch zwischen Ost und West zu fördern.

Die RUB unterhält bereits seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen Kooperationen mit der National Research University Higher School of Economics (HSE University) in Moskau – beispielsweise in der Philosophie, der Slavistik, der Mathematik und im Rahmen des internationalen Projekts „Netzwerkuniversität“ mit dem Goethe-Institut Moskau. Eine Kooperation in der Wirtschaftswissenschaft und anderen Wissenschaften bahnt sich an. Die verschiedenen Aktivitäten werden nun durch einen Kooperationsvertrag gebündelt.

An der Nationalen Forschungsuniversität für Nukleare Technologie (MEPhI) unterzeichneten die TU Dortmund und die MEPhI ein Memorandum of Understanding, das die Zusammenarbeit der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund mit der Fakultät für nukleare Physik und Ingenieurwesen der MEPhI stärkt und weiter ausbaut.

Zum Nachlesen:

Quelle: Universitätsallianz Ruhr/ IDW Nachrichten Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Russland Themen: Bildung und Hochschulen

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