StartseiteLänderEuropaRusslandAufbau eines deutsch-russischen Netzwerkes zur Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften

Aufbau eines deutsch-russischen Netzwerkes zur Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften

Laufzeit: 01.09.2020 - 28.02.2022 Förderkennzeichen: 01DJ20020
Koordinator: Technische Universität Bergakademie Freiberg - Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau - Institut für Bergbau und Spezialtiefbau

Das Ziel der Maßnahme "Aufbau eines deutsch-russischen Netzwerkes Rekultivierung" ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, um gemeinsame Forschungsvorhaben zwischen deutschen und russischen Forschungseinrichtungen durchführen zu können und um deutschen und russischen Unternehmen eine konkrete Zusammenarbeit im Bereich der Rekultivierung zu ermöglichen. Durch das Projekt sollen zunächst die Strukturen gebildet werden, die die Erreichung wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Ziele in Folgeprojekten erst ermöglicht. Als Initial bedarf es eines Netzwerks das relevante Akteure (z.B. Unternehmen, Hochschulen, Verwaltung …) beider Länder zusammenführt. Außerdem soll das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) leisten. Davon fokussiert sich das Vorhaben besonders auf Innovationen, verantwortungsvolle Produktion und Verbrauch, Leben unter Wasser, Leben an Land und Klima. Für die deutsche Seite besteht der Nutzen eines solchen Netzwerkes in der perspektivischen Möglichkeit, die vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Kompetenzen im Bereich der Rekultivierung international zu vermarkten. Dadurch bieten sich insbesondere für Unternehmen, in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen die Möglichkeit neue Absatzmärkte für ihre Technologien und Kompetenzen zu erschließen und ihr Fortbestehen, auch vor dem Hintergrund des Strukturwandels, zu sichern. Für die wissenschaftlichen Einrichtungen bieten das Kompetenznetzwerk und Folgemaßnahmen die Möglichkeit einer kommerziellen Vermarktung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse gegenüber Unternehmen in Russland (z.B. Schulungen, Aus- und Weiterbildung). Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen insbesondere Erfahrungen aus Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt in der Sanierung und Rekultivierung stillgelegter Tagebaue und Bergwerke in den engen wissenschaftlichen Austausch mit russischen Erfahrungen gestellt und auf lokale Gegebenheiten übertragen werden.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Redaktion: DLR Projektträger Länder / Organisationen: Russland Themen: Förderung Innovation

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