StartseiteLänderEuropaSchwedenZentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation unterstützt seit einem Jahr das deutsch-schwedische Studierendenprogramm REXUS/BEXUS

Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation unterstützt seit einem Jahr das deutsch-schwedische Studierendenprogramm REXUS/BEXUS

Genau vor einem Jahr hat das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) den Vertrag zur Durchführung des deutschen Anteils des Studierendenprogramms REXUS/BEXUS mit dem Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterzeichnet. Alle beteiligten Projektpartner blicken auf einen erfolgreichen Projektzyklus zurück, den die Ingenieure des ZARM aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrungen mit wissenschaftlichen Experimenten bereichern konnten.

Die zentrale Aufgabe des ZARM umfasst die technische und organisatorische Betreuung der Studierendenteams von deutschen Universitäten und Hochschulen, die zur Teilnahme am Programm ausgewählt worden sind. Bis zu 18 Monate lang dauern die Missionen, auf denen Projektmeilensteine wie Trainingswochen, offizielle Begutachtungen (Reviews) und umfangreiche Tests bewältigt werden müssen, bis die Experimente zur Durchführung auf einer spektakulären Kampagne in der schwedischen Arktis zugelassen werden. Die Anforderungen an den Experimentaufbau sind hoch und führen zu technisch anspruchsvollen Technologieentwicklungen. Hier begleiten die Ingenieure des ZARM die Studierenden während der Entwicklung, Tests und Durchführung ihrer Experimente auf den Kampagnen und helfen bei Fragestellungen zur Mechanik, Elektronik und Software.

Obwohl das ZARM offiziell nur für die deutschen Teams im Programm zuständig ist, ist die Trennung der Aufgaben aufgrund der sehr guten und engen Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern, auch mit den Raketenspezialisten der Mobilen Raketenbasis des DLR und dem schwedischen Projektpartner SSC Esrange, in der Realität kaum sichtbar. Denn die Experimente der Studierenden aus Deutschland und den anderen Mitgliedsstaaten der ESA werden nicht nach Nationalitäten auf die je zwei Ballone und Raketen verteilt, die jährlich im Herbst bzw. Frühjahr von Esrange bei Kiruna, Nordschweden gestartet werden, sondern nach technischen und operationellen Anforderungen.

Die Ingenieure des ZARM können insgesamt auf ein erfolgreiches, aufregendes Jahr und eine spannende Zusammenarbeit mit den jungen IngenieurInnen und WissenschaftlerInnen zurückblicken und freuen sich bereits auf die neuen Bewerbungen. Am 16. Juni 2014 hat das DLR Raumfahrtmanagement den diesjährigen Aufruf für neue Experimentvorschläge veröffentlicht, auf den sich Studierende deutscher Universitäten und Hochschulen mit ihren Vorschlägen für Experimente auf Stratosphärenballons oder Forschungsraketen noch bis zum 13. Oktober 2014 bewerben können.

Kontakt

Simon Mawn
ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH
Tel +49 421 218-57758
simon.mawn@zarm.uni-bremen.de
http://www.zarm.uni-bremen.de

Quelle: ZARM Fallturm-Betriebsgesellschaft mbH / IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Schweden Themen: Bildung und Hochschulen Engineering und Produktion Förderung Fachkräfte

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