StartseiteLänderEuropaSchwedenUniversität Jena baut Kontakte nach Stanford aus

Universität Jena baut Kontakte nach Stanford aus

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist seit kurzem assoziiertes Mitglied des Wissenschaftsnetzwerks SCANCOR

Das „Scandinavian Consortium for Organizational Research“, kurz SCANCOR, ist ein Zusammenschluss skandinavischer Universitäten, die an der Standford University in den USA eine Außenstelle unterhalten. Dort treffen sich regelmäßig Forschende aus der Organisationswissenschaft und diskutieren ihre neuesten Ergebnisse. Ab 1. September nutzt der Ökonom Dr. Martin Kalthaus als erster Jenaer Wissenschaftler die Möglichkeit der neuen Kooperation und reist im Rahmen des SCANCOR-Netzwerks zu einem Gastaufenthalt nach Stanford.

Dr. Martin Kalthaus wird sein Büro an der Friedrich-Schiller-Universität Jena für sieben Monate gegen einen Schreibtisch im kalifornischen Stanford tauschen. Der 34-Jährige, der am Lehrstuhl für Mikroökonomik der Universität Jena an seiner Habilitation arbeitet, tritt einen Forschungsaufenthalt als SCANCOR Postdoc Fellow an. Mit ihm werden etwa zehn weitere Forschende aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der SCANCOR Mitgliedshochschulen in der kalifornischen Elite-Universität zusammenkommen, um sich mit den dort ansässigen Experten der Organisationswissenschaft auszutauschen.

Das SCANCOR-Netzwerk besteht seit 1989 und verbindet Universitäten aus Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden. Neben den Mitgliedern aus Skandinavien gibt es lediglich vier nicht-skandinavische assoziierte Mitglieder dieses Konsortiums: eine davon ist die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zur Universität Stanford unterhält die Friedrich-Schiller-Universität darüber hinaus weitere wissenschaftliche Kontakte. Kooperationen bestehen bereits in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in der Physik. Perspektivisch sollen diese Kontakte weiter ausgebaut werden und in eine institutionalisierte Zusammenarbeit beider Universitäten münden. Jenas Universitätspräsident, Prof. Dr. Walter Rosenthal, der in dieser Woche an der Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) in San Francisco teilnimmt, wird seine Reise ebenfalls zu einem Besuch in Stanford nutzen.

Quelle: Friedrich-Schiller-Universität Jena via IDW Nachrichten Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: USA Dänemark Finnland Norwegen Schweden Themen: Bildung und Hochschulen Netzwerke

Weitere Informationen

Eine Initiative vom

Projektträger