Einführung

EUREKA ist ein zwischenstaatliches Netzwerk, bestehend aus insgesamt 43 Mitgliedern: 42 europäische Länder (die 28 EU-Staaten sowie Albanien, Bosnien-Herzegowina, Island, Israel, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, Norwegen, Russland, San Marino, Schweiz, Serbien, Ukraine, Türkei) sowie als 43. Mitglied die Europäische Union, vertreten durch die Europäische Kommission. Des Weiteren sind Argentinien, Chile, Kanada, Singapur und Südafrika assoziierte Mitglieder; Südkorea ist Partnerland. Eine Beteiligung von Nichtmitgliedsstaaten (Drittländer) an einzelnen EUREKA-Projekten ist grundsätzlich möglich.

Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen werden durch EUREKA bei der Umsetzung grenzüberschreitender und marktorientierter Forschungskooperationen unterstützt.  Hierzu vernetzt EUREKA die vorhandenen finanziellen und fachlichen Ressourcen der Mitgliedstaaten miteinander, vereinfacht den Zugang zu Fördermitteln und unterstützt die Umsetzung europäischer, marktorientierter Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Die Teilnehmer entscheiden selbständig über ihre Projektinhalte, -laufzeit sowie Größe und Zusammensetzung des Konsortiums.

Die Ziele von EUREKA auf einen Blick:

  • Entwicklung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen für zivile Zwecke bis zur Marktreife
  • Entwicklung von europäischen Infrastrukturen und Normen
  • Lösungsfindung zu länderübergreifenden Problemen
  • Nutzung des vorhandenen Potenzials von Experten, Know-how, forschungsaktiven Einrichtungen und finanziellen Ressourcen in Europa
  • Förderung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Firmen auf den Weltmärkten
  • Stärkung des europäischen Binnenmarktes

Organisation des EUREKA Netzwerkes

Die politische Begleitung des europäischen Forschungsnetzwerks EUREKA und die administrative Betreuung der Projekte sind in einem dezentralen, zwischenstaatlichen Netzwerk organisiert. Erste Ansprechpartner für Antragsteller in den einzelnen Ländern sind die jeweiligen Nationalen Projektkoordinatoren (NPC). Die strategische Weiterentwicklung des Netzwerks und politisch inhaltliche Fragen obliegen der Gruppe Hoher Repräsentanten (High Level Group), die aus den Vertretern der für EUREKA zuständigen Ministerien aller Mitgliedsländer besteht.

Das gemeinsame EUREKA-Sekretariat, angesiedelt in Brüssel, ist eine zentrale Anlaufstelle für die nationalen Büros der Mitgliedsländer und EUREKA-Interessenten. Hier wird die die gemeinsame EUREKA-Projektdatenbank verwaltet.

Im jährlichen Wechsel übernimmt ein Mitgliedsland den Vorsitz des Netzwerkes und koordiniert die politische und strategische Fortentwicklung von EUREKA.

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Links/Institutionen

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Projektträger