Ziele

Die Deutsche UNESCO-Kommission gestaltet die Umsetzung der Globalen Bildungsagenda 2030 auf internationaler und nationaler Ebene mit. Neben der Beratung der Politik fördert sie Fachdiskussionen und bündelt Expertise. Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, inklusive Bildung und Open Educational Resources.

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Institutionen

Zu den Trägern des Bildungsprogramms gehören sowohl Regionale und Nationale UNESCO-Zentren mit Zuständigkeiten für Bildung (teilweise zusammen mit Wissenschaft) als auch eine Reihe von Bildungsinstituten, Sie sind damit beauftragt, auf regionaler oder weltweiter Ebene die Ziele von Frieden, Nachhaltigkeit, Lebenslanges Lernen in nationalen Bildungsprogrammen umzusetzen:

  • Internationales Institut für Bildungsplanung (International Institute for Educational Planning, IIEP) mit Hauptsitz in Paris, Zweigstellen in Buenos Aires und Dakar;
  • Internationales Berufsbildungszentrum der UNESCO (International Centre for Technical and Vocational Education and Training, UNESCO-UNEVOC) in Bonn;
  • Institut für Lebenslanges Lernen (Institute for Lifelong Learning, UIL) in Hamburg;
  • Institut für den Einsatz von Informationstechnologien in der Bildung (Institute for Information Technologies in Education, IITE) in Moskau;
  • Internationales Bildungsbüro (International Bureau of Education, IBE) in Genf;
  • Internationales Institut zur Kapazitätsbildung in Afrika (International Institute for Capacity-Building in Africa, IICBA) in Addis Abeba;  
  • Internationales Institut für Hochschulen in Lateinamerika und der Karibik (International Institute for Higher Education in Latin America and the Caribbean, IESALC) in Caracas;
  • Mahatma Gandhi Institut für Erziehung zum Frieden und für nachhaltige Entwicklung  (Mahatma Gandhi Institute of Education for Peace and Sustainable Development, MGIEP) in New Delhi.

Aktivitäten im Überblick

Die UNESCO leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildung weltweit.

Im Zusammenhang mit den Zielen der UN zur Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) hat sich die UNESCO insbesondere die Umsetzung des SDG 4 – die Gewährleistung von hochwertiger, inklusiver und chancengerechter Bildung für alle Menschen weltweit und ein Leben lang - zur Aufgabe gemacht. Zur Erreichung der gesteckten Ziele verabschiedeten die UNESCO-Mitgliedstaaten im Jahr 2015 die Globale Bildungsagenda 2030. Diese Agenda legt fest, wie die gesteckten Ziele des SDG 4 bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieser Agenda im Rahmen der Vereinten Nationen und leistet ein weltweites Monitoring über die Fortschritte in der Bildung.

Aktivitäten im Einzelnen

  • Der Weltbildungsbericht 2023 zum Thema „Technologie in der Bildung“ wurde im Juli in Montevideo vorgestellt. Die nationale Präsentation mit einer deutschen Kurzfassung findet im November 2023 statt. Die nationale Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2021 zum Thema „Die Rolle nichtstaatlicher Akteure in der Bildung“ fand am 15 Februar 2022 in Berlin statt. Der UNESCO-Weltbildungsbericht gibt einen Überblick über die weltweiten Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda Bildung 2030 (SDG 4).
  • Am 13. Juli 2021 fand ein von der UNESCO ausgerichtetes außerordentliches Weltbildungstreffen (Global Education Meeting) statt, das einen neuen globalen Koordinierungsmechanismus für die Bildung (Global Education Cooperation Mechanism, GCM) für eine umfassende Neuordnung der internationalen Zusammenarbeit in der Bildung vorsieht. Im Zentrum steht die Einrichtung einer unter dem Dach der UNESCO angesiedelten hochrangigen internationalen Steuerungsgruppe (SDG 4-Education 2030 High-Level Steering Commitee). Das Commitee nahm auf der 41. Generalkonferenz im November 2021 seine Arbeit auf.
  • Auf der Generalkonferenz im November 2021 wurden die Empfehlungen zu ethischen Fragen Künstlicher Intelligenz (KI) und Open Science verabschiedet. Während des im Rahmen der Generalkonferenz stattfindenden Weltbildungstreffens riefen die Teilnehmenden zu mehr Investitionen in die Bildung auf. Generaldirektorin Audrey Azoulay wurde von der Generalkonferenz für vier weitere Jahre im Amt bestätigt.
  • UNESCO-Projektschulen: Für die UNESCO ist Bildungsqualität nicht gleichbedeutend mit der Erfüllung bestimmter Leistungsstandards; auch Toleranz, Solidarität und Achtung der Menschenrechte müssen in den Schulen vermittelt werden. In UNESCO-Projektschulen, allein 300 in Deutschland, steht auf dem Lehrplan: „Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt“. Internationale Projekte, beispielsweise Tsunami-Hilfe für Sri Lanka oder Projekte zum euro-arabischen Dialog, sowie Schulpartnerschaften, Brief- und elektronische Kontakte füllen diesen Anspruch mit Leben.
  • Im Netzwerk der UNESCO-Lehrstühle (s.a. UNESCO-Wissenschaft) kooperieren derzeit mehr als 700 UNESCO-Lehrstühle und über 40 UNITWIN-Netzwerke in über 116 Ländern, um die Ziele der UNESCO in Wissenschaft und Bildung zu verankern.

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