StartseiteLänderMultilateralesUNESCOUNESCO Institut für Statistik legt aktuelle Zahlen zu Forschung und Entwicklung weltweit vor

UNESCO Institut für Statistik legt aktuelle Zahlen zu Forschung und Entwicklung weltweit vor

Berichterstattung weltweit

Ende Juni hat das UNESCO Institute of Statitics (UIS) Zahlen zu Forschung und Entwicklung (FuE) in 161 Ländern und Gebieten für das Jahr 2016 veröffentlicht.

Im internationalen Vergleich wendeten im Jahr 2016 Israel und Südkorea mit 4,3 und 4,2 Prozent des Bruttoinnlandprodukts im Verhältnis die meisten Mittel für FuE-Ausgaben auf; gefolgt von Schweden (3,3 Prozent), Japan (3,2 Prozent) und Österreich (3,1 Prozent). Damit erreichen die beiden EU-Länder Österreich und Schweden als erste das von der Europäischen Kommission für das Jahr 2020 gesteckte Ziel, die FuE-Ausgaben auf über drei Prozent des BIP zu steigern. Deutschland verpasst dieses Ziel mit 2,9 Prozent nur knapp und liegt im internationalen Vergleich auf Rang sechs und damit vor den USA (Rang 9) und China (12), die in absoluten Zahlen die Rangliste der jährlichen FuE-Aufwendungen anführen.

Die USA wendeten laut UIS 2016 511 Milliarden kaufkraftbereinigte USD (PPP-$) auf; China 452 Mrd. PPP-$. Mit großem Abstand folgen Japan (166 Mrd. PPP-$) und Deutschland (119 Mrd. PPP-$) auf den Plätzen drei und vier sowie Südkorea (119 Mrd. PPP-$ auf Platz fünf).

Ein wesentlicher Posten in den FuE-Aufwendungen sind die Kosten für das wissenschaftliche Personal. Gemessen am Anteil an der Gesamtbevölkerung weisen Israel, Dänemark, Schweden, Südkorea und Singapur die höchste Quote an Forschenden auf. In absoluten Zahlen verfügt China mit 1,69 Mio. Menschen über die meisten Forschenden Weltweit, gefolgt von den USA, (1,38 Mio.), Japan (670.000), Russland (430.000) und Deutschland (400.000).

Die aktuellen Daten können über die UIS-Datenbank abgerufen werden.

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Quelle: UNESCO Institute of Statitics Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: UNESCO Global Themen: Förderung

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