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COVID-19-Krise: Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse lanciert zwei neue Förderinitiativen

Berichterstattung weltweit

Mit dem Impulsprogramm "Innovationskraft Schweiz" und der "Flagship Initiative" startet Innosuisse im Januar zwei neue Förderinitiativen. Das Impulsprogramm soll in Zeiten der COVID-19-Pandemie gezielt wissenschaftsbasierte Innovationsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen stimulieren. Die Flagship Initiative soll systemischen Innovationen, die für aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen in der Schweiz zentral sind, Anschub geben.

Ziel des Impulsprogramms "Innovationskraft Schweiz" ist es, Innovationsaktivitäten anzuregen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen sowie weiteren kommerziellen Organisationen mit maximal 500 Vollzeitstellen im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie zu sichern. Im Rahmen dieses Programms können die Beiträge der Umsetzungspartner im Vergleich zu den üblichen wissenschaftsbasierten Innovationsprojekten reduziert werden. Für Projekte, die 2021 und 2022 eingereicht werden, können die Gesuchstellenden dabei zwischen zwei Sondermaßnahmen wählen. Ansonsten gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei der regulären Förderung von Innovationsprojekten.

Mit der "Flagship Initiative" will Innosuisse Projekte fördern, die dank ihres systemischen und transdisziplinären Ansatzes Innovationen in Themengebieten ermöglichen, die für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft von großer Relevanz sind. Innosuisse lanciert im Januar 2021 die erste Ausschreibung mit folgenden thematischen Schwerpunktthemen:

  • Bewältigung der durch COVID-19 induzierten und beschleunigten digitalen Transformation mit Fokus auf vier Bereiche: Bildung, Lernen und Lehren, Tourismus und Reisebranche, Immobilien und Stadtplanung, Gesundheitswesen und Medizintechnik
  • Verbesserung der Widerstandsfähigkeit und der Nachhaltigkeit sowie Verringerung der Anfälligkeit von Gesellschaft, Infrastruktur und Prozessen mit Fokus auf vier Bereiche: demographischer Wandel, Lieferketten, Widerstandsfähigkeit von IKT-Infrastrukturen, Dekarbonisierung.

Die Projektkonsortien müssen aus mindestens drei Forschungspartnern sowie mindestens zwei Umsetzungspartnern, wie zum Beispiel KMU oder Grossunternehmen, bestehen.

Quelle: Schweizerische Eidsgenossenschaft Redaktion: von Sarafina Yamoah, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Schweiz Themen: Förderung Innovation

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