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COVID-19: Schweden startet Plattform zum Austausch von Forschungsdaten

Berichterstattung weltweit

Datenportal stellt Informationen, Hilfsmittel und Serviceangebote für Forscherinnen und Forscher zur Verfügung.

Anfang Juni haben der Swedish Research Council und SciLifeLab, das schwedische nationale Zentrum für molekulare Biowissenschaften, eine Datenplattform für Forschungsdaten zu COVID-19 in Betrieb genommen. Die Plattform operiert nach dem Vorbild des im April gestarteten COVID-19-Datenportals der Europäischen Union: Im Rahmen der European Open Science Cloud (EOSC) macht die EU Forschungsdaten und Metadaten aus der Forschung zu COVID-19 auf einer gemeinsamen offenen Datenplattform zugänglich. Die Initiative ist eine Zusammenarbeit zwischen der EU-Kommission und dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), an dem Schweden beteiligt ist.

Die nun anlaufende schwedische COVID-19-Plattform soll auf das EU-Portal abgestimmt und mit ihm verzahnt werden. Sie richtet sich an Forschende aus allen Wissenschaftsdisziplinen, ist aber auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Auf der Plattform können Forscherinnen und Forscher Datensätze zu COVID-19 finden und eigene Daten national wie international austauschen. Außerdem werden verschiedene Dienste für die Arbeit an Forschungsdaten bereitgestellt, etwa virtuelle Arbeitsräume, Kommunikationssysteme und Richtlinien für die Datenpflege.

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Quelle: Swedish Research Council Redaktion: von Alexander Bullinger, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Schweden EU Themen: Information u. Kommunikation Lebenswissenschaften

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