StartseiteThemenCOVID-19-PandemieEU und Japan unterzeichnen Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation

EU und Japan unterzeichnen Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation

Berichterstattung weltweit

Im Rahmen einer Videokonferenz zur Bewältigung der Corona-Krise haben Vertreterinnen und Vertreter der EU und Japans die strategische Partnerschaft ausgebaut. Unter anderem wurde Absichtserklärung über die Stärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation unterzeichnet, die auch die gemeinsame Forschungsförderung umfasst.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und der japanische Premierminister Shinzō Abe haben sich in einer Videoschalte 26. Mai über die Krisenreaktion und über die Lehren aus der Coronavirus-Pandemie ausgetauscht. In einer gemeinsamen Erklärung bekannten sich die EU und Japan zu globaler Solidarität, Zusammenarbeit und effektivem Multilateralismus. Aufbauend auf der Geberinitiative „Global Coronavirus Response" am 4. Mai, die seither 9,5 Mrd. Euro mobilisiert hat, bekräftigten beide Seiten ihr Engagement für eine nachhaltige Finanzierung für Entwicklung und Einsatz antiviraler Medikamente, Diagnostika, Therapien und Impfstoffe, um diese zu einem erschwinglichen Preis weltweit verfügbar zu machen.

Am Rande der Videokonferenz unterzeichneten die für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel und der japanische Staatsminister für Wissenschafts- und Technologiepolitik, Naokazu Takemoto, eine Absichtserklärung über die Stärkung der Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation, die das Engagement der EU und Japans für die Beschleunigung der Zusammenarbeit in der Gesundheitsforschung verdeutlicht. Diese umfasst die Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Forschungs- und Entwicklungsprogramm Moonshot und dem EU-Programm Horizont Europa .

Die Absichtserklärung unterstreicht die überragende Bedeutung einer koordinierten Forschungs- und Innovationsreaktion auf den Coronavirus-Ausbruch und künftige Pandemien, auch durch den offenen Zugang zu Forschungsdaten und -ergebnissen. Die EU und Japan sind wichtige Partner im Kampf gegen den Ausbruch des Covid-19-Virus. Am 4. Mai startete die EU mit mehreren Partnern den Global Response pledging marathon, um die gemeinsame Entwicklung und den universellen Einsatz von Diagnostika, Therapien und Impfstoffen gegen das Coronavirus sicherzustellen. Japan führte den Ko-Vorsitz der Veranstaltung und trug mit der Zusage von über 760 Millionen Euro dazu bei.

Vor dem G7-Gipfel im Juni betonten Präsidentin von der Leyen, Präsident Michel und Premierminister Abe ihre Entschlossenheit, eine robuste wirtschaftliche Erholung sicherzustellen und nachhaltigere, integrativere und widerstandsfähigere Volkswirtschaften im Einklang mit der Agenda 2030, den Zielen der nachhaltigen Entwicklung und dem Pariser Abkommen wiederaufzubauen.

Die EU-Spitzen und Premierminister Abe betonten die Notwendigkeit, die Entwicklungsländer bei ihrer Reaktion auf das Coronavirus zu unterstützen, beispielsweise durch das Team Europe“-Unterstützungspaket in Höhe von über 20 Mrd. Euro. Sie erörterten auch die geopolitischen Folgen der Coronavirus-Pandemie und bekräftigten ihr Engagement für die Aufrechterhaltung der auf Regeln basierenden internationalen Ordnung und die strategische Partnerschaft zwischen der EU und Japan.

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Quelle: Europäische Kommission Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Japan EU Themen: Förderung Innovation Lebenswissenschaften Strategie und Rahmenbedingungen

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