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Folgen der Corona-Pandemie für die europäische Wertschöpfung: Befragung im Auftrag der Europäischen Kommission

Berichterstattung weltweit

Die europäische Cluster-Gemeinschaft ist aufgerufen, die durch die Corona-Pandemie verursachten Probleme anzugehen. Die European Clusters Alliance analysiert daher im Auftrag der Europäischen Kommission diese Probleme. Ziel ist es, passende Förderinstrumente für das geplante Konjunkturprogramm zu entwickeln. Daher wird darum gebeten, in einer Befragung das Wissen über unterbrochene Liefer- und Wertschöpfungsketten in den jeweiligen industriellen Ökosystemen und über die verschiedenen Branchen hinweg einzubringen.

Um dazu beizutragen, die durch die Corona-Pandemie verursachten wirtschaftlichen und sozialen Schäden zu beheben, den Aufschwung in Europa anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schützen und zu schaffen, schlägt die Europäische Kommission ein umfassendes Konjunkturprogramm für Europa vor: „Die Stunde Europas: Schäden beheben und Perspektiven für die nächste Generation eröffnen“.

Darin wird betont, dass die Versorgungsketten und Produktionslinien gestört und der Handel mit Gütern und Dienstleistungen unterbrochen sind. Die Krise hat Teile des produktiven Gewebes zerschlagen und entscheidende Lieferketten in Mitleidenschaft gezogen. Diese Produktionsunterbrechung und der Nachfragerückgang in einem einzelnen Mitgliedstaat wird erhebliche Auswirkungen auf andere Mitgliedstaaten haben.

Die EU sollte ihre Abhängigkeit von externen Lieferanten verringern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber globalen Versorgungsproblemen erhöhen. Die Cluster-Gemeinschaft muss umgehend reagieren, um die europäischen Lieferketten zu stärken und die Probleme anzugehen, die während der Krisen aufgedeckt wurden.

Daher ermittelt die Europäische Cluster-Allianz im Rahmen eines Vertrags mit der Europäischen Kommission diese Störungen: Umfrage „Identification of disrupted supply and value chains.

Die Teilnehmenden der Befragung werden gebeten, ihr Wissen über gestörte Liefer- bzw. Wertschöpfungsketten in industriellen Ökosystemen zu teilen, um Lösungen zu finden, die die offene strategische Autonomie stärken und Investitionen für eine grünere, digitalere und widerstandsfähigere EU der nächsten Generation freisetzen.

Quelle: Clusterplattform Deutschland Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: EU Themen: sonstiges / Querschnittsaktivitäten Wirtschaft, Märkte

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