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Schadstoffe in Polargebieten: Online-Workshop diskutiert neue Forschungsansätze und Kooperationsmöglichkeiten

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Auch in der Arktis und der Antarktis steigt die Belastung durch Schadstoffe. Das Umweltbundesamt (UBA) und das Helmholtz-Zentrum Hereon veranstalteten gemeinsam den Workshop "Act now – Legacy and Emerging Contaminants in Polar Regions". Dabei kamen am 25. und 26. Januar 2022 Expertinnen und Experten aus vier Kontinenten zusammen. Sie diskutierten über die möglichen Auswirkungen von bekannten und neuartigen Schadstoffen, die sich in Schnee, Eis und Lebewesen anreichern.

Die internationalen Expertinnen und Experten von Monitoring-Programmen, Umweltprobenbanken und Chemikaliendatenbanken aus Amerika, Asien, Australien und Europa diskutierten neue Forschungsansätze und Möglichkeiten einer verstärkten Kooperation, um die Chemikalienbelastung in der Arktis und Antarktis zu erforschen und zu bewerten. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission und des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe wurden Fragen der Umweltchemikalienpolitik und deren Auswirkungen auf die Polargebiete erörtert.

Maßgebliches Ergebnis des Workshops sind Empfehlungen für zielgerichtete Forschungsaktivitäten, um dringende Fragen zu klären und mögliche zukünftige Maßnahmen zur Erhaltung eines guten Umweltzustands der Arktis und der Antarktis vorzuschlagen. Dies ist auch von besonderem Interesse für die Ende Mai 2022 durch Deutschland in Berlin ausgerichtete Antarktis-Vertragsstaatenkonferenz.

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Quelle: Helmholtz-Zentrum Hereon via IDW Nachrichten Redaktion: von Hendrik Dellbrügge, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Global Themen: Umwelt u. Nachhaltigkeit

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