inside Newsletter 03/2021

Erscheinungsdatum: 31.03.2021 inside Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der am 10. März vom Bundeskabinett verabschiedete Bericht zur nationalen Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses zieht eine positive Bilanz zu den Entwicklungen und Reformen im deutschen Hochschulsystem in den vergangenen 20 Jahren und gibt einen Rück- und Ausblick auf den Prozess. Deutschlands Hochschulen sind international sehr attraktiv; neben der Qualität der Ausbildung ist dies auf die internationale Vergleichbarkeit durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse und die Verbesserung der gegenseitigen Anerkennung der Studienabschlüsse zurückzuführen. Jedoch stößt die Studierendenmobililtät aktuell auf große Hindernisse. Nach rund einem Jahr Corona-Pandemie sorgen sich viele Mitgliedshochschulen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) um ihre Studierenden aus dem Ausland. Neben dem Rückgang der Erstsemester sei die finanzielle und psychische Lage vieler Studierender nach zwei digitalen Semestern sehr angespannt. Aus unserem Partnernetzwerk erfahren Sie weiter unten, wie der DAAD nach dem Brexit eine neue Normalität im Verhältnis mit britischen Hochschulen aufbauen möchte.

Nachdem das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Februar einen Wettbewerb zum Aufbau internationaler Forschungsteams in Deutschland gestartet hat (wir berichteten in der Februar-Ausgabe), zielt die neue Rahmenbekanntmachung für die Förderung internationaler Forschungskooperationen rund um das Thema "grüner Wasserstoff" darauf ab, die deutsche Forschungslandschaft mit Partnern im europäischen wie außereuropäischen Ausland langfristig zu vernetzten. Ein erster Förderaufruf zu Neuseeland ist inzwischen gestartet worden (siehe unter "Aktuelle Bekanntmachungen"). Darüber hinaus wurden seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
eine Absichtserklärung zur Deutsch-Saudischen Wasserstoffzusammenarbeit und eine Energiepartnerschaft mit Kanada unterzeichnet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat als Partnerorganisation der Initiative „Research in Germany“ acht Konzepte im Rahmen des Ideenwettbewerbs Internationales Forschungsmarketing ausgezeichnet. Die Universität Greifswald, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Freie Universität Berlin und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erhalten ein Preisgeld von je 100.000 Euro. Vier weitere Einrichtungen werden mit je 25.000 Euro für Pilot- oder weniger umfängliche Projekte prämiert. Die Preisverleihung ist für Herbst 2021 vorgesehen; dann startet mit dem Community Prize auch ein neues Wettbewerbsformat zum Internationalen Forschungsmarketing.

Weiterhin stellen wir Ihnen Neuigkeiten aus unserem Partnernetzwerk vor und geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Bekanntmachungen mit internationalem Bezug. Diese sind nach Bewerbungsstichtagen sortiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und viel Erfolg, wenn Sie sich auf eine der Bekanntmachungen bewerben. Wenn auch Sie sich mit Informationen über Ihre Aktivitäten bei Kooperation international einbringen möchten, sprechen Sie uns an.

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Quelle: Kooperation international Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Deutschland EU Global Themen: Bildung und Hochschulen Fachkräfte Förderung Innovation Netzwerke Strategie und Rahmenbedingungen

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