inside Newsletter 09/2021

Erscheinungsdatum: 30.09.2021 inside Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die aktuelle Lage in Afghanistan beschäftigt weiterhin die deutsche Wissenschafts- und Förderlandschaft. Die deutschen Hochschulen blicken mit großer Sorge auf die Entwicklungen in dem Land. Bei einem virtuellen Treffen unterstützten die Mitgliedshochschulen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Bemühungen zum Ausbau von Förderprogrammen für afghanische Forschende und Studierende. Bereits Ende August hatte der DAAD grundsätzliche Überlegungen zu deren Unterstützung in den kommenden Jahren vorgestellt. Die VolkswagenStiftung bietet mit einer Sonderförderung von bis zu 2,9 Millionen Euro geflüchteten Forschenden aus Afghanistan die Chance, ihre Arbeit in Deutschland fortzusetzen.

Die deutschen Hochschulen sind mit einem finanziellen Erfolg in das neue Erasmus-Programm der EU gestartet: Seit kurzem stehen Bewilligungen von rund 103 Millionen Euro für die Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal für die nächsten knapp zwei Jahre zur Verfügung. Dies gab die Nationale Erasmus-Agentur im DAAD bekannt. Die kürzlich veröffentlichte neueste Ausgabe des U-Multirank der Europäischen Kommission bescheinigt dem deutschen Hochschulsystem Stärken in den Bereichen "Forschung" und "Internationalisierung" und unterstreicht die Bedeutung von Kooperationen.

Am 16. und 17. September 2021 erfolgte der jährliche Austausch zwischen dem schweizerischen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Beide Seiten begrüßten die etablierte enge Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation. Zudem trat Anfang September ein neues Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung von Berufsbildungsabschlüssen in Kraft, das ein vereinfachtes Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen in dualen Aus- und Fortbildungsberufen vorsieht.

Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich setzen ihre langjährige Partnerschaft in der Neutronenforschung fort. Am 15. September wurde in Paris ein Zusatzübereinkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit der drei Vertragsstaaten für den Zeitraum von 2024 bis 2033 verlängert.

Weiterhin stellen wir Ihnen Neuigkeiten aus unserem Partnernetzwerk vor und geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Bekanntmachungen mit internationalem Bezug. Diese sind nach Bewerbungsstichtagen sortiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und viel Erfolg, wenn Sie sich auf eine der Bekanntmachungen bewerben. Wenn auch Sie sich mit Informationen über Ihre Aktivitäten bei Kooperation international einbringen möchten, sprechen Sie uns an.

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Quelle: Kooperation international Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Deutschland Schweiz Global Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Fachkräfte Förderung Strategie und Rahmenbedingungen

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