inside Newsletter 11/2021

Erscheinungsdatum: 30.11.2021 inside Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Bundesregierung berichtet alle zwei Jahre über die Entwicklung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit in Bildung und Forschung. Der am 3. November vom Kabinett verabschiedete "Bericht zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2019-2020" ist der dritte in dieser Reihe und widmet sich im Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2020, die im Zeichen der Corona-Pandemie stand.

Vom 31. Oktober bis 12. November 2021 fand in Glasgow die 26. UNFCCC-Vertragsstaatenkonferenz ("COP26") mit dem Ziel statt, die letzten offenen Punkte im Regelwerk zum Pariser Abkommen zu klären. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierte neueste Ergebnisse aus der deutschen Klimaforschung, insbesondere anwendungsorientiertes Wissen zu entscheidenden Themen der COP wie grüne Technologien und eine nachhaltige Finanzwirtschaft.

Eine zentrale Rolle für das Erreichen der Klimaneutralität spielt Grüner Wasserstoff, zu dem Deutschland seine Aktivitäten weiter ausbaut: Die Eröffnung eines Wasserstoffbüros in der nigerianischen Hauptstadt Abuja wird den Aufbau einer deutsch-nigerianischen Wasserstoffkooperation voranbringen, und am 2. November 2021 wurde in Dubai eine Absichtserklärung über die Gründung einer Emiratisch-Deutschen Taskforce für Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe unterzeichnet.

Die überwiegende Mehrheit der Hochschulleitungen in Deutschland bewertet den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union als großen Verlust. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse aus dem aktuellen Hochschul-Barometer des Stifterverbands und der Heinz Nixdorf Stiftung, dass sich der allgemeine Trend zur Internationalisierung der Hochschulen fortsetzt. Dies bestätigt auch eine Analyse des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zu der Internationalität der Promotion in Deutschland. Demnach geht etwa ein Drittel aller Doktorandinnen und Doktoranden in Deutschland während der Promotion ins Ausland, und die Mehrheit der internationalen Promovierenden im Land ist mit der Betreuung an den Hochschulen sehr zufrieden.

Eine Alexander von Humboldt-Professur bietet mit einer Förderung von bis zu fünf Millionen Euro nicht nur optimale finanzielle Bedingungen, sondern auch maximale Flexibilität für Spitzenforschung in Deutschland. Letzte Woche sind zehn internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgewählt worden.

Weiterhin stellen wir Ihnen Neuigkeiten aus unserem Partnernetzwerk vor und geben Ihnen einen Überblick über die aktuellen Bekanntmachungen mit internationalem Bezug. Diese sind nach Bewerbungsstichtagen sortiert.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und viel Erfolg, wenn Sie sich auf eine der Bekanntmachungen bewerben. Wenn auch Sie sich mit Informationen über Ihre Aktivitäten bei Kooperation international einbringen möchten, sprechen Sie uns an.

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Quelle: Kooperation international Redaktion: von Miguel Krux, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Nigeria Vereinigte Arabische Emirate Deutschland Global Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Energie Fachkräfte Förderung Innovation Strategie und Rahmenbedingungen Umwelt u. Nachhaltigkeit

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