inside Newsletter 12/2019

Erscheinungsdatum: 20.12.19 inside Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am 11. Dezember hat die Bundesregierung den Bericht zum Anerkennungsgesetz 2019 beschlossen. Der nunmehr fünfte Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung liefert wichtige Hinweise zur aktuellen Entwicklung des Themenfelds Berufsanerkennung – auf politischer Ebene ebenso wie für die Anerkennungs-Praxis.

Das Bundesministerium Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat diesen Monat verschiedene Maßnahmen zur Internationalisierung in der Entwicklungsarbeit angestoßen. Mit dem Programm Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit (exceed) unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst aus Mitteln des BMZ den Aufbau von internationalen Hochschulnetzwerken auf drei Kontinenten. Sieben deutsche Hochschulen erhalten hierfür bis 2024 insgesamt 30,8 Millionen Euro. Zudem startete das BMZ mit der Mozilla Foundation eine Initiative, um intelligente Sprachtechnologien für afrikanische Sprachen zu entwickeln.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit dem Wettbewerb EXIST-Potentiale die Internationalisierung der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen. Im Förderschwerpunkt "International überzeugen" des Wettbewerbs werden insgesamt 12 Hochschulen bei der Internationalisierung der Startup-Förderung unterstützt.

Lesen Sie außerdem Neuigkeiten "Aus unserem Partnernetzwerk" sowie "In eigener Sache" und verschaffen Sie sich einen Überblick über "Aktuelle Bekanntmachungen" mit internationalem Bezug. Diese sind – wie immer – nach Bewerbungsstichtagen sortiert.

 Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und viel Erfolg, wenn Sie sich auf eine der Bekanntmachungen bewerben. Wenn auch Sie sich mit Informationen über Ihre Aktivitäten bei Kooperation international einbringen möchten, sprechen Sie uns an.

Zum Jahresausklang wünschen wir Ihnen frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr. 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
im vergangenen Monat konnten mehrere Spitzenforschende aus dem Ausland für den Wissenschaftsstandort Deutschland gewonnen werden. Zusätzlich präsentierte sich die deutsche Forschung mit zwei internationalen Veranstaltungen in Berlin. Und die Bundesregierung vereinbarte eine engere Zusammenarbeit mit Indien und Japan.

Am 14. November gab die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) die Nominierung des Biophysikers Kristian Franze und des Informatikers Daniel Rückert, für Alexander von Humboldt-Professuren bekannt. Beide Wissenschaftler sind derzeit im Vereinigten Königreich tätig. Nehmen sie die Humboldt-Professur an, wird ihnen im Mai 2020 Deutschlands höchstdotierter internationaler Forschungspreis verliehen. Dieser ist mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro für die ersten fünf Jahre Forschung in Deutschland dotiert.

Am 20. November vergab die AvH zudem an sieben internationale Forschungstalente die mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten die Sofja Kovalevskaja-Preise 2019. Mit dem Preisgeld können die zwei Wissenschaftlerinnen und fünf Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eigene Arbeitsgruppen aufbauen. Beide AvH-Auszeichnungen werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.

Der Einstein Stiftung ist es gelungen, mit dem Förderprogramm Einstein-Profil-Professur drei international renommierte Forschende dauerhaft für den Wissenschaftsstandort Berlin zu gewinnen. Die Physikerin Cecilia Clementi wechselt von der Rice University (USA) an die Freie Universität Berlin, der Neurowissenschaftler Roberto Cabeza von der Duke University (USA) an die Humboldt-Universität zu Berlin. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnte der Neurobiologe Benjamin Judkewitz gehalten werden.

Anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls trafen sich mehr als 700 führende Forscherinnen und Forscher, sowie hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur Falling Walls Conference in Berlin, um unter dem Motto "Which are the next walls to fall?" auf der weltweit größten interdisziplinären Wissenschaftskonferenz bahnbrechende Forschungsergebnisse zu diskutieren.

Als einen Baustein, den Wissenschaftsstandort Deutschland weltweit sichtbar zu machen, fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amtes seit 2009 die Initiative Exzellenzzentren in Forschung und Lehre. Zum 10-jährigen Jubiläum kamen am 7. November in Berlin Vertreterinnen und Vertreter der Zentren, der zugehörigen Hochschulen, der Politik und des DAAD für einen Festakt zusammen.

Zur Verfestigung der bilateralen Zusammenarbeit mit Indien und Japan schloss die Bundesregierung mit den Regierungen beider Länder Abkommen. Bei den fünften Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen in Neu-Delhi wurden insgesamt 22 Abkommen – davon 13 Regierungsabkommen sowie neun weitere zwischen Institutionen – unterzeichnet. Zudem veröffentlichten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie Japans am 6. November eine Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit in Handelsfragen und bei Zukunftstechnologien.

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Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und viel Erfolg, wenn Sie sich auf eine der Bekanntmachungen bewerben. Wenn auch Sie sich mit Informationen über Ihre Aktivitäten bei Kooperation international einbringen möchten, sprechen Sie uns an.

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Quelle: Kooperation international Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Deutschland Global Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Fachkräfte Förderung Information u. Kommunikation

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