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ITB infoservice 02/2020 - Berichterstattung zur Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit

Erscheinungsdatum: 20.02.20 ITB infoservice

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach Veröffentlichung der ITB infoservice Schwerpunktausgabe „Digitaler Wandel durch Bildung, Forschung und Innovation“ im vergangenen Monat, richten wir im Februar den Blick wieder themen- und länderoffen auf die strategischen Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik.

Am 31. Januar hat das Vereinigte Königreich (VK) den sogenannten Brexit vollzogen und die Europäische Union (EU) verlassen. Im Austrittsabkommen ist eine Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 vorgesehen, in der die langfristigen Beziehungen zwischen dem VK und der EU neu ausgehandelt werden sollen. Zahlreiche europäische und britische Wissenschaftsorganisationen fordern auch für die Zukunft eine enge Partnerschaft. Fest steht, dass das VK auch weiterhin bis zum Auslaufen des Programms an Horizont 2020 teilnehmen wird. Um darüber hinaus für Forschende aus dem Ausland attraktiv zu bleiben, hat die britische Regierung bereits ein beschleunigtes Visaverfahren für eben diese Zielgruppe gestartet.

Die Europäische Kommission hat am 29. Januar ihr Arbeitsprogramm für 2020 veröffentlicht. Es sind u.a. Mitteilungen über die Zukunft von Forschung und Innovation und den Europäischen Forschungsraum (2. Quartal 2020) sowie über Forschungs- und Innovationsmissionen im Rahmen von Horizont Europa (4. Quartal 2020) geplant.

Die kanadische Regierung will künftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Kanada gemeinsame Forschungsprojekte mit Partnern aus der EU ermöglichen. Mittelfristig soll eine Teilnahme an Horizont Europa geprüft werden.

Für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) hat das Präsidentschaftswahljahr begonnen. Unter dem Titel „A Budget for America’s Future“ hat die Trump Administration ihre Prioritäten und Vorschläge zur Mittelvergabe im kommenden Haushaltsjahr 2021 an den Kongress übergeben. Mit dem Budget für Forschung und Entwicklung sollen nach Plänen der Regierung primär Technologien für die Industrie der Zukunft gefördert werden; dazu gehören vor allem Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien sowie Biotechnologie, Fertigungstechnologien und 5G. Im Dezember 2019 sind mit einer Verzögerung von gut zweieinhalb Monaten die finalen Haushaltsgesetze für das Fiskaljahr 2020 in Kraft getreten. Dieser laufende Haushalt gilt noch bis zum 30. September 2020.

Wir wünschen Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre zu diesen und vielen weiteren Themen, die wir in der vorliegenden Ausgabe für Sie ausgewählt und aufbereitet haben.

Ihre Nadia Klein und Andreas Ratajczak

Über den ITB infoservice

Der ITB infoservice berichtet über strategische Entwicklungen in der internationalen Forschungs-, Bildungs-, Technologie- und Innovationspolitik weltweit und ist eine wichtige Quelle für Entscheidungsträger in Politik, Wissenschaft und Forschung. Besondere Schwerpunktausgaben berichten fokussiert über ein aktuelles Thema oder eine Region.

Der ITB infoservice kann auf der Startseite kostenlos abonniert werden.

Quelle: DLR Projektträger, VDI Technologiezentrum GmbH Redaktion: von Andreas Ratajczak, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Brasilien Chile Kanada USA Japan Belgien Finnland Frankreich Irland Norwegen Österreich Spanien Vereinigtes Königreich (Großbritannien) EU Global OECD Australien Themen: Berufs- und Weiterbildung Bildung und Hochschulen Engineering und Produktion Ethik, Recht, Gesellschaft Förderung Geistes- und Sozialwiss. Grundlagenforschung Information u. Kommunikation Infrastruktur Innovation Lebenswissenschaften Physik. u. chem. Techn. sonstiges / Querschnittsaktivitäten Strategie und Rahmenbedingungen Umwelt u. Nachhaltigkeit
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