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Bekanntmachung des BMBF zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung mit der Russischen Föderation

Stichtag: 31.01.2021 Programmausschreibungen

Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben im Rahmen der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Meeres- und Polarforschung mit der Russischen Föderation unter dem Dach des Forschungsprogramms der Bundesregierung "MARE:N - Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit" vom 7. Oktober 2020

Im Rahmen der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Meeres- und Polarforschung fordern das BMBF und das MinObrNauki zur Einreichung von Anträgen für bilaterale Forschungsprojekte auf. Antragsteller können in diesem Rahmen nach Maßgabe der jeweils geltenden nationalen Förderbestimmungen und -verfahren Fördermittel von BMBF bzw. MinObrNauki erhalten. Entsprechend der Förderziele sollen die Vorhaben einen Beitrag zur Umsetzung des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung“ leisten sowie die Zielsetzungen der deutsch-russischen Roadmap und der bilateralen Fachvereinbarung zur Meeres- und Polar­forschung erfüllen. Die Förderung der russischen Projektteilnehmer durch das Partnerland wird vorausgesetzt und ist in der Vorhabenbeschreibung darzulegen.

Das MinObrNauki wird in Russland eine parallele Bekanntmachung veröffentlichen. Nur wenn parallel eingereichte Projektideen sowohl in Deutschland als auch in Russland vorliegen, können diese beim Auswahlprozess berücksichtigt werden. Das Auswahlverfahren erfolgt gemeinsam mit dem MinObrNauki.

Die internationale Kooperation, der dadurch entstehende Mehrwert bei der Umsetzung der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) auf dem Gebiet der „Polar- und Meeresforschung“ und der Beitrag zur Umsetzung der deutsch-russischen Roadmap stehen im Vordergrund der Fördermaßnahme. Es wird angestrebt, im Rahmen der Fördermaßnahme eine gleichgewichtige Förderung von Projekten der marinen und terrestrischen Polarforschung zu fördern. Projektvorschläge können zu folgenden Schwerpunktthemen eingereicht werden:

  • Ozeane: physikalische Schlüsselprozesse und Auswirkungen des Klimawandels;
  • Klimaveränderungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft;
  • Terrestrische, marine und limnische Ökosysteme der Polarregionen: Monitoring, Diagnose und Vorhersage;
  • Geologische, geophysikalische, geochemische und sedimentäre Prozesse;
  • Biogeochemische Prozesse und der globale Kohlenstoffkreislauf in terrestrischen und aquatischen Ökosystemen;
  • Kryosphäre: Monitoring, Dynamik und Entwicklung;
  • Biodiversität in einem sich wandelnden polaren Ökosystem;
  • Nachhaltige Nutzung der Arktis und Umweltschutz.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den Projektträger Jülich (Bereich Meeresforschung, Geowissenschaften, Schiffs- und Meerestechnik PtJ-MGS) beauftragt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger elektronische Projektskizzen in englischer sowie eine Zusammenfassung in deutscher sowie englischer Sprache bis zum 31. Januar 2021 einzureichen.

Quelle: BMBF Redaktion: von Mirjam Buse, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Russland Themen: Förderung Geowissenschaften Umwelt u. Nachhaltigkeit

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