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China: Leitlinien zur urbanen Entwicklung verabschiedet

Berichterstattung weltweit

Die zentralen Behörden der Volksrepublik in China haben 2 Monate nach der „Central Urban Work Conference“ neue Richtlinien zur Städteentwicklung verabschiedet. Bei diesem Treffen hatten die politischen Führungskräfte unter anderem eine Effizienzsteigerung in den chinesischen Metropolen sowie grünere und lebenswertere Städte versprochen.

Ein der Central Urban Work Conference entsprechendes Treffen hatte 1978 stattgefunden: Zu dem Zeitpunkt lebten nur knapp 18 Prozent der Gesamtbevölkerung Chinas in Städten; Ende 2015 war dieser Anteil auf 56,1 Prozent gewachsen, exemplarisch hierfür sind Metropolen wie Beijing, Shanghai und Chongquin, in denen jeweils mehr als 20 Mio. Menschen leben.

Die von der Kommunistischen Partei Chinas, dem Zentralkomitee und dem Staatsrat am 21. Februar verabschiedeten Richtlinien beinhalten eine Reihe von  Stadtplanungsmaßnahmen, um die aktuellen urbanen, auf die Übervölkerung von chinesischen Metropolen zurückzuführenden Missstände wie Verkehrsstau, Zersplitterung von Siedlungen oder Ressourcenknappheit zu lindern. So soll bis 2020 der Anteil des öffentlichen Nahverkehrs in Megacities auf 40%, in Großstädten auf 30 % und in mittleren und Kleinstädten auf 20 % erhöht werden.

Zum Nachlesen:

Xinhua News (21.02.2016): China outlines roadmap to build better cities

Quelle: Xinhua Redaktion: Länder / Organisationen: China Themen: Umwelt u. Nachhaltigkeit Mobilität Strategie und Rahmenbedingungen sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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