StartseiteAktuellesNachrichtenEine Wirtschaft ohne Umweltverschmutzungen - Neues Partnerprojekt der Technischen Universität München und des Imperial College London

Eine Wirtschaft ohne Umweltverschmutzungen - Neues Partnerprojekt der Technischen Universität München und des Imperial College London

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Das Imperial College London (Imperial) und die Technische Universität München (TUM) wollen gemeinsam an einer neuen Wirtschaftsweise ohne Umweltverschmutzung arbeiten. Das Imperial – TUM Zero Pollution Network wird dafür Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Industrie, Regierungen und andere Partner an einen Tisch bringen. Ziel ist es, Umweltverschmutzung bereits an der Quelle einzudämmen. So wird beispielsweise der Lebenszyklus von Technologien und Produkten berücksichtigt: von der Beschaffung der Rohstoffe über ihre Weiterverarbeitung in der Industrie und ihre Nutzung in der Gesellschaft bis hin zur Entsorgung und Wiederverwendung.

Im Rahmen des Projekts werden Lehrende und Studierende von den beiden Universitäten kollaborative Forschungs- und Bildungsprogramme entwickeln und gemeinsam in den Laboren der jeweils anderen Partneruniversitäten arbeiten. Die Forschungsschwerpunkte liegen zunächst auf Elektrochemie und Energiespeichertechnologien, nachhaltiger Fertigung und auf der nachhaltigen Mobilität der Zukunft, wobei in den nächsten zwei Jahren weitere Themen entwickelt werden. Das Imperial College und die TUM werden auch zusammenarbeiten, um studentische Gründerinnen und Gründer bei der Entwicklung ihrer Unternehmen zu unterstützen.

Lange Partnerschaft zwischen Imperial und TUM

TUM und Imperial arbeiten schon seit Jahrzehnten eng zusammen. Im Jahr 2018 wurde eine strategische Flagship-Partnerschaft in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation geschlossen. In den letzten fünf Jahren haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden Universitäten gemeinsam 654 Forschungspublikationen verfasst, was einer Steigerung von 90 Prozent entspricht. Die beiden Universitäten betreiben 63 Verbundprojekte und 14 PhD-Projekte. Die Zusammenarbeit umfasst die Forschung in den Bereichen Windturbinen, Solarenergie und industrielle Prozesse für saubere Energie.

Zum Nachlesen

Quelle: Technische Universität München (TUM) Redaktion: von Franziska Schroubek, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Vereinigtes Königreich (Großbritannien) Themen: Bildung und Hochschulen Energie Mobilität Umwelt u. Nachhaltigkeit Wirtschaft, Märkte

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