StartseiteAktuellesNachrichtenEU4Innovation: EU und Länder der Östlichen Partnerschaft intensivieren Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation

EU4Innovation: EU und Länder der Östlichen Partnerschaft intensivieren Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation

Berichterstattung weltweit

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Carlos Moedas, EU-Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Innovation und Jean-Christophe Belliard, Stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, haben am 17. November in Eriwan gemeinsam mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft die Initiative EU4Innovation gestartet.

Den Rahmen hierfür bildete der achte informelle Dialog der Östlichen Partnerschaft, dessen Gastgeber Armenien war und bei dem Minister und hochrangige Beamte der Länder der Östlichen Partnerschaft einen Austausch auf hoher Ebene über künftige Entwicklungen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Schlüsselbereiche der Zusammenarbeit führten.

Im Rahmen der neuen EU-Initiative EU4Innovation werden alle Tätigkeiten der EU zusammengefasst, mit denen die Innovationskapazitäten der Länder der Östlichen Partnerschaft gestärkt werden, insbesondere diejenigen, die im Rahmen des Programms Horizont 2020 und des Europäischen Nachbarschaftsinstruments finanziert werden.

Die EU-Kommissare und die für Forschung und Innovation zuständigen Minister der Länder der Östlichen Partnerschaft berieten ferner über gemeinsame Herausforderungen und gemeinsames Handeln im Hinblick auf die Verbesserung der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit. Unter anderem wurde erörtert, wie die östliche Partnerschaft und die Forschungs- und Innovationssysteme der EU besser integriert und die Zusammenarbeit mit und zwischen den sechs Ländern der Östlichen Partnerschaft weiter gefördert werden können. Dadurch werden neue Möglichkeiten der Mobilität für Verwaltungen, Unternehmen, Berufstätige, Studierende und Forschende geschaffen und Partnerschaften zwischen Forschung und Industrie gefördert.

Der informelle Dialog im Rahmen der Östlichen Partnerschaft gab den Teilnehmenden außerdem Gelegenheit, die in den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit, die im vergangenen Jahr beim Gipfeltreffen in Riga vereinbart wurden, erzielten Fortschritte zu erörtern. Dabei ging es um die Umsetzung der erneuerten Europäischen Nachbarschaftspolitik und die Möglichkeiten, die Wirksamkeit der Östlichen Partnerschaft im Hinblick auf das für November 2017 geplante nächste Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Brüssel zu steigern. Die Minister befassten sich außerdem mit aktuellen internationalen und globalen Sicherheitsfragen, vor allem jenen mit Auswirkungen auf die Region.

Hintergrund:

Die informellen Dialoge der Östlichen Partnerschaft finden zweimal jährlich statt. Gastgeber ist im turnusmäßigen Wechsel jeweils ein Land der Östlichen Partnerschaft. Diese Gespräche bieten hochrangigen Vertretern der Partnerländer und der EU die Möglichkeit zu einem offenen und informellen Gedankenaustausch über außenpolitische Themen und sektorspezifische Fragen der Zusammenarbeit.

Quelle: Die Europäische Kommission Redaktion: Länder / Organisationen: EU Armenien Aserbaidschan Georgien Moldau Ukraine Weißrussland Themen: Netzwerke Information u. Kommunikation Strategie und Rahmenbedingungen

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