StartseiteAktuellesNachrichtenGroßbritannien fördert Forschung und Entwicklung in sieben regionalen Konsortien

Großbritannien fördert Forschung und Entwicklung in sieben regionalen Konsortien

Berichterstattung weltweit

Sieben große neue Forschungs- und Innovationsprojekte erhalten 186 Mio. Pfund, mit dem Ziel, das Wirtschaftswachstum in Großbritannien zu fördern.

Durch den Strength in Places Fund (SIPF) erhalten sieben Konsortien in Großbritannien Forschungsgelder in Höhe von insgesamt 186 Mio. Pfund (203,4 Mio. Euro). Erwartet wird, dass die Projekte weitere 230 Mio. Pfund (251,4 Mio. Euro) aus anderen Quellen mobilisieren können.

Der Strength in Places Fund (SIPF) ist ein Finanzierungsprogramm, das Konsortien aus öffentlich finanzierten Forschungsorganisationen, Unternehmen und lokalen Entscheidungsträgern finanziert, um Forschung und Innovation zu betreiben. Mit seinem Ansatz baut es auf den bestehenden Forschungs- und Innovationsfähigkeiten in den jeweiligen Regionen auf, mit dem Ziel, neue und innovative Ideen, die nachweislich Auswirkungen auf das lokale Wirtschaftswachstum haben – darunter Arbeitsplätze, die Bereitstellung von Kompetenzen, eine wettbewerbsfähigere und modernere Industrie oder eine bessere Lebensqualität – zu fördern. Dazu sollen Industrie, lokale Entscheidungsträger sowie Forschungs- und Innovationskompetenz kombiniert werden.

Von den Forschungsmitteln profitieren je ein Konsortium in Nordirland, Südwales, Nord-, Südost- und Südwestengland sowie zwei Konsortien in Schottland. Durch die verschiedenen Projekte sollen Forschung und Entwicklung vorangetrieben, neue Partnerschaften aufgebaut und Arbeitsplätze generiert werden. Dabei soll auf die jeweiligen Stärken der Regionen aufgebaut werden: den Schiffbau in Belfast, die Halbleitermaterialienherstellung in Südwales, das Führungs- und Koordinationswissen des Global Open Finance Centre of Excellence in Schottland, das medizinische Know-how im Glasgower Precision Medicine Living Lab, die Forschungsplattformen in Nordwestengland im Bereich Infektionskrankheiten, die Lebensmittelproduktion in Südostengland und das Wissen rund um bildschirmbasierte Medien in Südwestengland.

Die Projekte befinden sich seit März 2019 in der Entwicklung und werden von UK Research and Innovation mit Startkapital finanziert. Mithilfe der am 26. Juni angekündigten Vollfinanzierung können die Projekte in den kommenden Jahren realisiert werden. Eine zweite Welle der Finanzierung durch den SIPF ist bereits in Vorbereitung.

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Quelle: UK Research and Innovation Redaktion: von Sarafina Yamoah, VDI TZ GmbH Länder / Organisationen: Vereinigtes Königreich (Großbritannien) Themen: Förderung Innovation Strategie und Rahmenbedingungen Wirtschaft, Märkte

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