StartseiteAktuellesNachrichtenKooperation zwischen Max-Planck-Instituten und Lateinamerika verstärkt sich auch 2020

Kooperation zwischen Max-Planck-Instituten und Lateinamerika verstärkt sich auch 2020

Internationalisierung Deutschlands, Bi-/Multilaterales

Die Einrichtung weiterer Forschungsgruppen, die mit einem der 86 Max-Planck-Institute (MPI) in Deutschland verbunden sind, festigt die Zusammenarbeit mit der Region.

Im ersten Halbjahr 2020 wurden insgesamt 11 neue Forschungsgruppen in Lateinamerika eingerichtet. Von diesen Gruppen befinden sich vier in Brasilien, drei in Chile, zwei in Argentinien und je eine in Mexiko und in Kolumbien. Im Ergebnis hat sich die Zahl gemeinsamer Forschungsgruppen in Lateinamerika auf insgesamt 47 erhöht.

Um die Zusammenarbeit zwischen lateinamerikanischen Partnern und Max-Planck-Instituten weiter zu stärken, wurden im ersten Semester zwei neue Ausschreibungen gestartet: Eine davon sieht in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Rektorrat von Costa Rica (CONARE) die Förderung von gemeinsamen Forschungsprojekten zwischen Gruppen costaricanischer Forschender und Forschenden der Max-Planck-Institute vor; die andere erfolgt in Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur für Forschung und Innovation in Uruguay (ANII) und sieht die Förderung unabhängiger Forschungsgruppen vor. ANII hat zudem im ersten Semester auch ein Stipendienprogramm für Praktika an Max-Planck-Instituten gestartet.

Obwohl COVID-19 die Entwicklung internationaler Kooperationsprojekte zwischen Forschenden und die Durchführung mehrerer geplanter internationaler Veranstaltungen behindert hat (wie den offiziellen Start des „Max Planck Law Forum in Latin America“ sowie Symposien zu „Frontiers in Accelerator-based Science“ sowie zu „Frontiers in Astronomy / Astrophysics“), haben die Leiter der Max-Planck-Gruppen kreative Strategien entwickelt, um ihre Forschungsaufgaben fortsetzen zu können. Über den folgenden Link können Sie auf Interviews zugreifen, in denen einige der Gruppenleiter über ihre Projekte berichten und wie ihre Arbeit in Zeiten der Pandemie vorantreiben.

Viele der lateinamerikanischen Wissenschaftler, die mit Max-Planck-Instituten zusammenarbeiten, haben auch an Online-Veranstaltungen teilgenommen, um ihre Forschungsarbeit zu verbreiten.

Die geografische Verteilung der institutionellen Kooperation von Max-Planck-Instituten in Lateinamerika auf einer Landkarte dargestellt und eine Liste der neuen Forschungsruppen in Lateinamerika sind auf der Webseite des DWIH São Paulo zu finden.

Zum  Nachlesen

Quelle: Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus São Paulo Redaktion: von Mirjam Buse, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: Argentinien Brasilien Chile Costa Rica Kolumbien Mexiko Uruguay Themen: Grundlagenforschung Netzwerke sonstiges / Querschnittsaktivitäten

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