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US-Außenministerium richtet Büro eines Sonderbeauftragten für kritische und neu entstehende Technologien ein

Berichterstattung weltweit

Kritische und neu entstehende Technologien haben das Potenzial, Veränderungen mit globalen Auswirkungen herbeizuführen und sind damit ein wichtiger Faktor in Außenpolitik und Diplomatie. Das US-Außenministerium richtet ein "Office of the Special Envoy for Critical and Emerging Technology" ein, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen.

Anfang Januar 2023 gab das US Department of State bekannt, ein Büro eines Sonderbeauftragten für kritische und neu entstehende Technologien einzurichten. Ziel ist es, technologiepolitisches Fachwissen und diplomatische Führungsqualitäten zentral zusammenzuführen, um das Thema strategisch in der US-Außenpolitik zu verankern und Kompetenzen innerhalb des Ministeriums aufzubauen. Die US-Regierung reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Technologien, die Einfluss auf die weltweite Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Sicherheit nehmen, um diese Aspekte in den Außenbeziehungen mit anderen Staaten zu berücksichtigen.

Ausländische Regierungen sollen im Rahmen der diplomatischen Beziehungen frühzeitig als Partner gewonnen werden. Etwa in den Bereichen Biotechnologie, fortschrittliche Computertechnik, Künstliche Intelligenz oder Quanteninformationstechnologien.

US-Außenminister Blinken hat Dr. Seth Center mit dem Aufbau des "Office of the Special Envoy for Critical and Emerging Technology" von beauftragt. Center fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des noch nicht benannten Sonderbeauftragten.  

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Quelle: US Department of State Redaktion: von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH Länder / Organisationen: USA Global Themen: Strategie und Rahmenbedingungen

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